Beach-Art in Holland Im Sande verlaufen
Seine Werke sehen aus wie gemalte Bilder - sind aber vergänglicher: Der Künstler Tim Hoekstra malt an Stränden der niederländischen Küste riesige Zeichnungen in den Sand.
Statt eines Stifts nutzt Hoekstra einen Rechen: Mit ihm harkt er die Linien in den Sand. Vorbeilaufende Strand-Spaziergänger schauen ihm neugierig dabei zu.
Mal zeichnet Hoekstra geometrische Formen, mal Mandalas oder Figuren. Seine Bilder und Videos veröffentlicht er auf seiner Facebook-Seite .
Einige seiner Sandbilder erinnern von oben an die "Kornkreise" in Getreidefeldern. "Die meisten Ideen entstehen bei der Arbeit selbst", sagt er. "Manchmal ist es auch etwas, das ich im Winter auf Papier gezeichnet habe."
Rund vier Stunden hat Hoekstra für diesen Oktopus gebraucht. Die detaillierten "Beach Artworks" halten aber meist nur bis zur nächsten Flut oder bis zum nächsten Regen - dann verschwinden sie für immer.
Daher fotografiert Hoekstra seine Kunstwerke mit einer Drohne.
Am Strand von Zandvoort kennt man seine Bilder schon - denn dort zeichnet Hoekstra meistens.
Hier hat der Künstler Wellen in den Sand gemalt, die aussehen wie Abdrücke der echten Wellen im Hintergrund.
Und noch einmal Wellen - diesmal aber auf eine ganz andere Art. Die Linien im Sand sehen aus wie Wellen, die an den Strand spülen.
"Woodstock 69" hat Hoekstra hier in den Sand geschrieben - im Hintergrund ist das benannte Festival zu sehen, das jährlich an der niederländischen Nordseeküste stattfindet.
Was genau diese Kreise darstellen sollen, ist nicht so ganz klar. Oft orientiert sich Hoekstra bei seinen Werken an polynesischer Kunst.
Dieses geometrische Bild hätte er gerne größer gemacht. Doch wenn der Wind an der niederländischen Küste zu sehr bläst, kann er nicht zeichnen - die Linien werden sofort verweht.