Nikon S800c Das kann die Android-Kamera
S800c: Von vorne sieht die Nikon aus wie die meisten Kompaktkameras.
Erst wenn man die Kamera einschaltet und auf den Bildschirm schaut, sieht man den Unterschied zu anderen Fotoappararten: das Android-Betriebssystem.
Die Steuerung der Kamera erfolgt fast vollständig über den Tochscreen, nur am Rand sind drei kleine Tasten zu finden.
Auf der Kamera lassen sich viele Android-Apps, und Web-Dienste nutzen, so auch Instagram.
Die Nikon-Kamera hat GPS und W-Lan, unterschiedet sich vor allem durch ihr Zoom-Objektiv von Smartphones.
Mäßige Bildqualität bei der S800c: Im Himmel sind kaum Details zu erkennen, das Bild wird von der Kamerautomatik insgesamt zu hell belichtet. Feinheiten wirken schwammig und verwaschen. (1/400 Sekunden f7.5 ISO 125)
Dieselbe Szene mit einem iPhone 4 aufgenommen: Das Ergebnis ist hier noch schlimmer. Apples Kameraautomatik belichtet den Himmel zu stark, man erkennt keine Struktur mehr. (f/2.8, ISO 80, 1/387 Sekunden)
Vergleichsfoto der Sony RX100: Bei der Aufnahme mit der Kompaktkamera sind die Wolken am hellen Himmel ebenso wie Details in dunkleren Bildbereichen gut zu erkennen. (1/800 Sekunden, f/6.3, ISO 125)
S800c: MIt dem Zehnfach-Zoom kann man ganz nah an entfernte Motive heranrücken. Das resultierende Bild ist aber auch hier verwaschen. (1/800 Sekunden, f5.8, 45 mm, ISO 125)
Innenraumaufnahme der S800c: Schon bei ISO 400 ist leichtes Rauschen sichtbar. (1/15 Sekunden, f/3.2, ISO 400)
Innenraumaufnahme der Sony RX100: Deutlich geringere Artefakte an Rändern, mehr Kontrast, insgesamt nicht so überstrahlt wie die Aufnahme der Nikon. (1/30 Sekunden, f1.8, ISO 200)
Beispielfoto der S800c: Eine Lampenkonstruktion direkt ins Licht fotografiert. (1/125 Sekunden, f3.8, ISO 125)
Dasselbe Motiv mit der Sony RX100 aufgenommen (1/250 Sekunden, f4.5, ISO 320)
Aufnahme mit maximlem Zoom bei Dämmerlicht: Auf diesem Bild zeigt die Nikon S800c zwar einige Details, lässt den Himmel aber viel zu hell wirken. Details verschwimmen. (1/250 Sekunden, f11.1, ISO 160)
Dieselbe Aufnahme mit der Sony RX100: Der Farbverlauf des Himmels wird deutlich wiedergegeben, ebenso wie feine Wolkenstrukturen. Details der Kirchturmspitze sind klar gezeichnet. (1/800 Sekunden, f5.6, ISO 125)