Nine Inch Nails: Trent Reznor im Interview - DER SPIEGEL
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Trent Reznor Spaßeshalber drogenfrei

Vom Koks zu den Kids: Früher hat er sich mit Drogen berauscht, heute ist Trent Reznor süchtig nach Kindern. Doch auch als Familienvater versucht der Nine-Inch-Nails-Kopf und Oscar-Gewinner sich selbst und seiner Musik treu zu bleiben, wie er im Interview beteuert. Obwohl er 263 Jahre alt ist.
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Nine-Inch-Nails-Sänger Trent Reznor ist kleiner als gedacht - und bei Interviews heiterer als befürchtet.

Foto: PIERRE ANDRIEU/ AFP
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Vor der Tour zum neuen Album "Hesitation Marks" hat sich Reznor eine Liste der Songs gemacht, die er noch spielen will. "Bei anderen Songs war klar, dass ich das nicht mehr bringe", erzählt er im Interview am Rande eines Festivals in Hockenheim.

Foto: Dave Martin / AP
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Früher, als Vorband von Guns N' Roses, wurden Nine Inch Nails noch ausgebuht. "Die Leute warfen uns vor, Schwulenmusik zu spielen, was immer das sein soll - nur weil wir einen Synthesizer auf der Bühne stehen hatten."

Foto: Robert E Klein / AP
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Im ländlichen Pennsylvania fing für Reznor alles an. Ihn hat die Synthie-Pop-Explosion der Achtziger voll erwischt - Human League, Thompson Twins.

Foto: Anonymous/ ASSOCIATED PRESS
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Später wurde Reznor dann abhängig. "Zuerst musste ich mir klarmachen: Okay, ich bin ein Süchtiger", sagt er im Interview. Dann der Entzug. "Das hat mich gedemütigt, aber auf eine gute Weise."

Foto: Theo Wargo / Getty Images
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Auf dem Bild von 1995 ist Reznor mit Marilyn Manson zu sehen. Dass er heute noch Erfolg hat, erklärt sich der Rocker so: "Ich habe erkannt, was die einzige Sache ist, in der ich jemals wirklich gut war: Integrität."

Foto: Catherine McGann / Getty Images
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Eine weitere Begabung schien er aber erst später als Soundtrack-Komponist gefunden zu haben: Für "The Social Network" von David Fincher lieferte Reznor die Musik.

Foto: ddp images/ Sony Pictures
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Der Ausflug ins Filmgenre war höchst erfolgreich - und brachte Reznor einen Academy Award ein. Er habe nicht gedacht, dass Preise ihm etwas bedeuten würden, sagt er. "Aber der Oscar hat mich doch berührt."

Foto: Michael Yada / Ho / dpa / picture alliance
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