Nissan Leaf: Jetzt wird es ernst - DER SPIEGEL
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Nissan Leaf Jetzt wird es ernst

Elektroautos gibt es mittlerweile zuhauf - doch der Nissan Leaf ist das bislang einzige Modell eines namhaften Herstellers, das tatsächlich schon in Großserie geht. SPIEGEL ONLINE fuhr den Wagen, der 2011 auch in Deutschland angeboten wird.
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Nissan Leaf: Mit diesem Auto kommt die Elektromobilität erstmals so richtig in Fahrt. Der Nissan Leaf wurde originär für diese Antriebstechnik entwickelt und wird ab sofort in Großserie gebaut. Zunächst bedeutet dies eine Jahresproduktion von 50.000 Modellen, ab 2012 wir das Auto auch in weiteren Nissan-Werken fertigt.

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Bunt und billig: Der Innenraum, und dort vor allem die Materialien und die Verarbeitung, ist die Schwachstelle des Nissan Leaf. Allerdings kann man angesichts der eindrucksvollen Technik darüber auch hinwegsehen.

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Cockpitanzeige: Der Fahrer hat jederzeit den Energievorrat und die jeweils noch mögliche Reichweite des Autos im Blick.

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Umfassende Information: Auf dem zentral angeordneten Navigationsmonitor kann sich der Fahrer auch detallierte Informationen über den Stromverbrauch anzeigen lassen. Das System gibt dort auch Empfehlungen, wie sich die Reichweite verlängern lässt (Bsp: "Klimaanlage ausschalten").

Foto: Wolfgang Gröger-Meier
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Lange im Windkanal: Um das Auto aerodynamisch zu optimieren, wurden an der Karosserie des Nissan Leaf jegliche Ecken und Kanten abgeschliffen. So entstand ein optisch etwas beliebiger Kompaktwagen, der ganz und gar nicht revolutionär aussieht.

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Schneller Tanken: Mit Starstrom ist binnen einer knappen halben Stunde die Akkuladung schon wieder bei 80 Prozent. An der Haushaltssteckdose dauert der Ladevorgang bei leeren Akkus gut acht Stunden.

Foto: Wolfgang Gröger-Meier
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Zweierlei Anschlüsse: Unter einer kleinen Klappe an der Fahrzeugfront befinden sich die beiden Ladeanschlüsse für Stark- und Normalstrom.

Foto: Wolfgang Gröger-Meier
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Extra auf dem Dach: Auf Wunsch und für rund 300 Euro Aufpreis gibt es eine Solarzelle auf dem Dach des Nissan Leaf, die bei Lichteinfall Strom produziert für das normale Bordnetz, aus dem zum Beispiel Radio, Scheinwerfer oder das Gebläse gespeist werden.

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Blick in den Motorraum: So ungewöhnlich sieht es gar nicht aus im Maschinenraum eines Elektroautos. Und das Herz der Technik, die Lithium-Ionen-Akkus, ist ohnehin im Fahrzeugboden versteckt.

Foto: Wolfgang Gröger-Meier
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Tiefer Schlund: Der Kofferraum des Nissan Leaf schluckt 330 Liter (VW Golf: 350 Liter) und ist damit gut nutzbar und vollkommen alltagstauglich. Zudem lassen sich die Rücksitzlehnen umklappen, was die Ladekapazität deutlich vergrößert.

Foto: Wolfgang Gröger-Meier
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Abfahrt in die Zukunft: Die Wartelisten für den Nissan Leaf sind lang, beinahe 30.000 Kunden, vor allem in den USA und in Japan, sollen das Auto schon bestellt haben. Wie Nissan mitteilt, ist unter den Käufern des Elektroautos auch Steve Jobs, der Chef der Computerfirma Apple.

Foto: Nissan
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?