Nissan Note ePower Der kleine Kaiser
Lange war der Toyota Prius der Primus unter den japanischen Autos, jetzt wurde er vom Nissan Note von der Spitze der Statistik verdrängt.
Der Elektroantrieb des ersten Nissan Leaf arbeitet jetzt auch im Note.
Mit der zweiten Generation des Leaf führt Nissan die globale Zulassungsstatistik für Elektroautos an. Mit der ePower-Technologie will der Konzern diesen Erfolg auf breitere Füße stellen.
Der Nissan Note ist in Japan an die Spitze der Zulassungstabelle gestürmt - wegen seines Antriebs und wegen der guten Raumausnutzung. Denn bei nur 4,10 Meter Länge bietet er innen überraschend viel Platz auf allen Plätzen.
Den blauen Zierstreifen am Bug hat sich der Note vom Leaf geliehen. Er ist bei Nissan ein Zeichen für den Elektroantrieb.
Unter der Haube steckt die E-Maschine aus dem alten Nissan Leaf sowie ein Dreizylinder-Benziner, der allerdings nur den Generator antreibt.
Das Platzangebot wird durch die doppelte Antriebstechnik nicht beeinträchtigt.
ePower hin oder her: Innen ist der Note ein ziemlich konventioneller Kleinwagen.
Den Bedienknubbel für das Automatikgetriebe haben die Japaner ebenfalls vom Leaf übernommen.
Ein kleiner Monitor im schlichen Cockpit informiert über den Energiefluss im ePower-System.
Über Nacht an die Spitze: Im November hat der Verkauf gestartet und im Januar stand der Note bereits auf Position eins - vor dem Seriensieger Toyota Prius.
Die Fahrleistungen des Note ePower sind bescheiden, passen aber zum ebenso zähen wie ruhigen Verkehrsfluss.
Auf Europa-Kurs: Angesichts der CO2-Vorgaben und des Stimmungswandels beim Diesel prüft Nissan jetzt auch ePower-Antriebe für europäische Modelle.
Aller guten Dinge sind drei: Der E-Motor, der Verbrenner und die Lithium-Ionen-Batterie des Note ePower.
Die unterschiedlichen Antriebskonzepte im Vergleich.