Nobelpreis Medizin 2014 Das Navi im Hirn
Laborversuche mit Ratten-Hirnzellen: Der Medizin-Nobelpreis 2014 geht an drei Forscher für die Entdeckung eines inneren Navigationssystems im Gehirn.
Preisträger 2014: Wie wissen wir, wo wir sind? John OKeefe, May-Britt und Edvard I. Moser haben das räumliche Denken des Gehirns enträtselt.
Hirnforscher May-Britt und Edvard I. Moser: Die beiden Norweger haben durch Experimente mit Ratten spezielle Nervenzellen im Gehirn der Tiere entdeckt, die den Nagern eine räumliche Orientierung ermöglichen.
Edvard und May-Britt Moser: Am 05.09.2014 hatten die miteinander verheirateten Wissenschaftler bereits den Körber-Preis für europäische Wissenschaft erhalten.
Navi im Hirn: Bei der Präsentation in Stockholm zeigt das Nobelkomitee ein Porträt des Preisträgers John OKeefe und eine Zeichnung eines Rattengehirns. An diesen Tieren hatten die Neurowissenschaftler die räumliche Orientierung untersucht.
Neurales Netzwerk (Zeichnung): Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist mit umgerechnet 870 000 Euro (8 Millionen Schwedische Kronen) dotiert.