Nobelpreis Medizin 2014 - DER SPIEGEL
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Nobelpreis Medizin 2014 Navi im Hirn

Wo bin ich? Wie komme ich von A nach B? Für die Entdeckung von Hirnzellen, die eine Art inneres Navigationssystem bilden, erhalten drei Neuroforscher den Nobelpreis für Medizin.
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Menschliches Gehirn: Wie wissen wir, wo wir sind? Wie können wir den Weg von einem Ort zum anderen finden? Diese Fragen haben die drei Medizin-Nobelpreisträger 2014 untersucht: John O'Keefe, May-Britt Moser und Edvard Moser.

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Porträt mit Ratten: Das Ehepaar Moser posiert im Labor der Universität Trondheim mit den Tieren, an denen sie den Orientierungssinn erforscht haben.

Foto: AFP/ Geir Mogen/ NTNU
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Laufwege einer Ratte: Links ist die Fläche zu sehen, über die sich das Tier bewegt. Einzelne Ortszellen in einer Hirnregion, dem sogenannten Hippocampus, werden immer dann aktiv, wenn sich das Tier an einer bestimmten Stelle befindet. Sie bilden also die Basis einer inneren Karte. John O'Keefe entdeckte die Ortszellen und ihre Bedeutung.

Foto: Mattias Karlen
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Mehr als drei Jahrzehnte später entdeckten May-Britt und Edvard Moser die sogenannten Gitterzellen, die sich in einer Hirnregion befinden, die eng mit dem Hippocampus verknüpft ist. Einzelne Zellen sind an mehreren Orten aktiv - und zwar an den Eckpunkten eines Sechsecks.

Foto: Mattias Karlen
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Schematische Darstellung von Gitterzellen (blau) im entorhinalen Cortex und Ortzellen (gelb) im Hippocampus.

Foto: Mattias Karlen
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Navi im Hirn: Zusammen bilden Gitter- und Ortszellen ein Positionierungssystem im Gehirn.

Foto: JONATHAN NACKSTRAND/ AFP
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Neuronales Netzwerk (Zeichnung): Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist mit umgerechnet 870.000 Euro (acht Millionen Schwedischen Kronen) dotiert.

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May-Britt Moser und Edvard Moser: Am 05.09.2014 hatten die miteinander verheirateten Wissenschaftler bereits den Körber-Preis für europäische Wissenschaft erhalten.

Foto: Christian Charisius/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?