Nokia 3, 5 und 6 im Test - DER SPIEGEL
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Nokia 3, 5 und 6 im Test Nokia 3, 5 und 6 im Test

Das alte Nokia ist tot, das neue setzt auf Android. Nach diversen Billig-Handys kommen jetzt Smartphones mit dem Logo der alten Marke auf den Markt. Die sind erstaunlich günstig und sehen gut aus. Ob sie etwas taugen, zeigt der Test.
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Mit diesen drei Smartphones will Lizenznehmer HMD Global die Marke Nokia ins Smartphone-Business zurückbringen. Von Links nach Rechts sind es das Nokia 6, das Nokia 5 und das Nokia 3.

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Mit den neuen Smartphones steigt die Marke Nokia vorerst im unteren Preissegment ein. Die drei Geräte kosten 250, 200 und 150 Euro (v.l.n.r.).

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Design und Verarbeitung der drei Nokias sind für dieses Preisklasse auf jeden Fall überdurchschnittlich gut.

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Enttäuschend ist dagegen, dass die neuen Nokia-Smartphones mit einer veralteten Micro-USB-Buchse statt des modernen USB-C-Anschlusses bestückt werden.

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Alle drei Nokias sind mit analogen Kopfhörerbuchsen ausgerüstet, man kann also nahezu jeden Kopfhörer anschließen.

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Tatsächlich möchte man auch gerne fremde Kopfhörer an die neuen Nokias anstöpseln. Die mitgelieferten Ohrhörer stammen aus dem Billigregal, reichen vom Klang gerade mal für Podcasts.

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Unser Testexemplar des Nokia 3 wurde in einem sehr schönen Blauton geliefert. Während der Rahmen aus Aluminium hergestellt ist, wird der Rücken von einem Kunststoffdeckel abgedeckt.

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Der Bildschirm erinnert mit seinen abgerundeten Rändern an das alte Nokia Lumia 920. Auf 5 Zoll zeigt er 1280 x 720 Pixel an. Die Bildqualität ist für diese Preisklasse in Ordnung, aber Farben werden insgesamt zu kalt dargestellt.

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Ungewohnt, wenn man teurere Smartphones gewohnt ist: Beim Nokia 3 muss man sich mit einer Pin einloggen.

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Nokia 5 und Nokia 6 hingegen sind mit Fingerabdruckscannern bestückt.

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Die Kamera des Nokia 3 wirkt mit 8 Megapixeln technisch veraltet, wird von einem einfachen LED-Blitz unterstützt.

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Das mit dem Nokia 3 aufgenommene Testfoto zeigt zwar eine korrekte Farbigkeit, doch beim Zoomen ins Bild erkennt man, dass die Blätter der Bäume und die Grasbüschel zu farbigen Flächen verschwimmen.

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Das Gehäuse des Nokia 5 ist hochwertiger, besteht aus einem Stück Aluminium. Oben und unten sind Plastikschienen eingelegt, damit die Antennen Funksignale senden und empfangen können.

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Der Bildschirm ist mit 5,2 Zoll nur wenig größer als der des Nokia 3, hat genau dieselbe Auflösung. Farben stellt das Nokia 5 aber deutlich besser dar als sein kleines Schwestermodell.

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Mit 13 Megapixeln und einem Dual-Tone-LED-Blitz verspricht die Kamera des Nokia 5 deutlich bessere Aufnahmen als die des Nokia 3.

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Tatsächlich ist das Testfoto des Nokia 5 deutlich detaillierter und feiner als das des Nokia 3. Auch in der Nahansicht sind Blätter und Halme als solche zu erkennen.

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Das Nokia 6 ist derzeit das Top-Modell des finnischen Unternehmens. Sein einteiliges Aluminiumgehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck erinnert an weit teurere Geräte asiatischer Konkurrenten.

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Auf 5,5 Zoll zeigt der Bildschirm 1920 x 1080 Pixel an, ist meist ausreichend hell und weist eine sehr gute Farbdarstellung auf.

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Mit einer Auflösung von 16 Megapixeln legt das Nokia 6 noch einen Schippe mehr adruf als die Kamera des Nokia 5.

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Das mit dem Nokia 6 aufgenommene Testfoto weist kaum Unterschiede zur Aufnahme des Nokia 5 auf.

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Bemerkenswert war der Ablauf des ersten Software-Updates. Auf dem Nokia 5 wurde es automatisch über den Recovery-Modus eingespielt, der eigentlich zur Wiederherstellung des Betriebssystem dient. Manche Anwender könnten die winzig kleinen Befehlszeilen verschrecken.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?