Highend-Handy Das ist Nokias Lumia 920
Nokia Lumia 920: Der Bildschirm misst 4,5 Zoll in der Diagonale, löst 1280 x 768 Pixel auf. Für kleine Hände ist so ein Gerät nicht geeignet.
Das kratzfeste Gorillaglas des Bildschirms ist an den Rändern leicht gebogen und geht dadurch elegant in den Gehäusekörper über.
Kontaktstelle: Der USB-Anschluss dient zur Datenübertragung und zum Anschluss von Netzteilen. Die Löcher für die Lautsprecher werden, wie beim Lumia 800, einzeln gebohrt.
Neben dem Headset-Anschluss befindet sich die Schublade für eine Micro-Sim-Karte. Links daneben ist ein Mikrofon zu erkennen.
Größenvergleich: Selbst das gestreckte iPhone 5 von Apple wirkt gegenüber dem Lumia 920 fast niedlich.
Dickes Ding: Das 7,6 Millimeter dünne iPhone 5 wird vom Lumia 920 überragt - um 3,1 Millimeter. Das Nokia-Smartphone wirkt aufgrund des gerundeten Gehäuses aber nicht klobig.
Browser-Battle: Bei ähnlicher Pixeldichte werden Schriften auf dem Lumia-920-Bildschirm naturgemäß größer und damit leichter lesbar als auf dem iPhone 5 angezeigt.
In die Rückseite des einteiligen Kunststoffgehäuses ist die Kamera eingebaut, die von Carl Zeiss zugeliefert wird und dank eines optischen Bildstabilisators in lichtarmen Situationen besonders lange Belichtungszeiten ermöglichen soll.
Bei normaler Bürobeleuchtung schießt Nokias Kamera gute Fotos mit sehr kräftigen Farben.
Ein Beispiel für schlechte Beleuchtung: Dieses Bild entstand in einem Regal unterhalb eines Schreibtisches bei sehr wenig Licht und ohne Blitz.
Mit Hilfe von Apps, die sich direkt in die Kamera-Anwendung einklinken, lassen sich die fotografischen Möglichkeiten des Lumia 920 erweitern.
Platzproblem: In Windows Phone 8 ist auch eine Mobilversion von Microsofts Office-Software integriert. Produktivitätswunder sollte man davon nicht erwarten.
Brieftasche: In einer speziellen App lassen sich Kreditkartendaten zur Online-Nutzung sammeln.
Mit der App "Nokia Bus & Bahn" kann man Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln hervorragend planen. Nur sind leider noch nicht für alle Städte die notwendigen Daten verfügbar.
Nokias Karten-App macht es leicht, sich in fremden Städten zurecht zu finden, auch wenn sie offenbar noch ein paar Fehlstellen aufweist, wie hier die als "Valid Unnamed" bezeichnete Straße.
Autofahrer können sich von Nokias Navigations-App leiten lassen. Eine Frontscheibenhalterung und ein Autoladegerät sind dann empfehlenswert.
Augmented Reality: Die App "Nokia City-Kompass" blendet ortsbezogene Daten in das Kamerabild ein. So kann man zum Beispiel Sehenswürdigkeiten oder das nächste Restaurant suchen.
Nokia Musik: Als kostenlose Dreingabe bekommen Nokia-Kunden den Online-Dienst Mix Radio, über den man sich seine persönliche Webradiostation basteln und zum offline hören auf Handy laden kann.
Das Musikhören per Mix Radio hat seine Grenzen. So darf man beispielsweise nur sechs Mal pro Stunden einen Titel überspringen.
Ladekissen: Gegen etwa 70 Euro Aufpreis kann man im Web dieses Ladekissen bestellen, über das sich der Akku des Lumia 920 drahtlos laden lässt. Bei dem Vorgang wird das Handy erstaunlich warm.
Unpassend: Das drahtlose Akkukissen wird mit einem sehr großen Netzteil geliefert, das einen sehr kleinen Anschluss für ein Ladekabel hat. Standard-USB-Netzteile passen leider nicht.