Nordpol: Von wegen ewiges Eis - DER SPIEGEL
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Nordpol Von wegen ewiges Eis

Der Klimawandel befreit das Nordpolarmeer vom Eis - und löst einen Wettlauf um Bodenschätze aus. Die Anrainer stecken die Grenzen neu ab, Ölkonzerne schicken ihre Geologen.
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Die Ellesmere-Insel in der kanadischen Arktis wird auch Mini-Antarktis genannt, weil sie von einer spektakulären Eiskappe bedeckt und durchzogen von Fjorden voller Getschereis ist.

Foto: Gerald Traufetter
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Mit Propellermaschinen vom Typ "Twin Otter" müssen Menschen und Material für die Expedition auf die Ellesmere-Insel gebracht werden. Die robusten Flugzeuge landen ...

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...auf einer Naturschotter-Piste mit gelbblühendem Arktischen Mohn.

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Überleben in der Eiswüste: Eine Säuerling-Art nutzt den kurzen Sommer, um zu blühen. Die Pflanze enthält viel Vitamin C und hilft gegen Skorbut, eine heimtückische Mangelkrankheit, die viele historische Arktis-Expeditionen gequält hat.

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Forschungsschiff in der Arktis: "Lange galt die Arktis als die Hintertür unseres Landes."

Foto: Gerald Traufetter
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Ellesmere: "Hier diktiert die Natur."

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Camp der Expedition CASE11 der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe am Tacanite Inlet im Norden der Ellesmere-Insel: Das nächste Krankenhaus ist 2700 Kilometer entfernt.

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Der Koch Christoph Kasch kennt die Arktis bereits aus vielen Reisen. Gleich nach Ankunft hob er hinter seinem Kochzelt eine kleine Höhle aus, die als Kühlschrank für das Fleisch dient.

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Der kanadische Küstenwache-Eisbrecher "Louis S. St. Laurent" nimmt Kurs auf die legendäre Nordwestpassage. Ein Hubschrauber steigt auf, ...

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... um die Eisverhältnisse zu erkunden.

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Der Erlanger Geologe Werner von Gosen misst mit einem geologischen Kompass die dreidimensionale Ausrichtung der Gesteinsschichten.

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BGR-Expedition CASE11 auf der Ellesmere-Insel in der kanadischen Arktis: Deutsche Geologen begeben sich auf eine Zeitreise zurück zur Entstehung der Arktis, um ...

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... das Rätsel einer großen kontinentalen Karambolage vor 400 Millionen Jahren lösen, bei der Eurasia mit dem nordamerikanischen Urkontinent kollidiert ist.

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Bill McLelland von der University of Illinois zerschlägt einen Fels, um eine Gesteinsprobe zu bekommen.

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Geologe Piepjohn mit Gesteinsproben auf Ellesmere

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Zwei Inuit, die der Regierung auch als Ranger dienen, bewachen das deutsche Camp auf Ellesmere. Moschusochsen und Eisbären sind ernstzunehmende Gefahren. Ohne Schusswaffe darf niemand das Camp verlassen.

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Frühstück am Rande des Nordpolarmeeres: Teilnehmer der Expedition CASE11 der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe genießen Eier mit Speck, die Expeditionsleiter Piepjohn persönlich gebraten hat: "Eine ordentliche Mahlzeit ist für die Psychologie einer Campgemeinde extrem wichtig."

Foto: Gerald Traufetter
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Kalte Wildromantik: Ellesmere

Foto: Gerald Traufetter
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