Nordseefischer: Krabbenpreis im Keller - DER SPIEGEL
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Nordseefischer Krabbenpreis im Keller

Die Preise fallen ins Bodenlose, der Staat erlässt immer härtere Vorschriften: An der Nordsee bangen die Krabbenfischer um ihre Existenz. Ein Besuch auf dem ostfriesischen Kutter "Stiene Bruhns".
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"Löschen": Der Fang im Kühlraum der "Stiene Bruhns" wird im Hafen von Ditzum verladen.

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Anton Bruhns ist seit 34 Jahren Krabbenfischer auf der Nordsee.

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Vom Kutter in den Lkw des örtlichen Krabbenhändlers. Alle zwei bis drei Tage muss Anton Bruhns anlegen, um die Krabben dem Händler zu übergeben.

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Von Ditzum in Ostfriesland bis nach Marokko: Aus Kostengründen werden die Krabben in Afrika gepult und anschließend wieder Tausende Kilometer zurückgefahren.

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Krabbenkutter im Hafen von Ditzum, Ostfriesland. Noch sechs Kutter fahren von hier aus zum Krabbenfang auf die Nordsee.

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Die Ems: Vertiefungen machen den Fischern zu schaffen. Durch die ständigen Bodenveränderungen sind die Krabben abgewandert.

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Diese Netze werden über den Meeresboden der Nordsee gezogen, um Krabben zu fangen. Sie decken eine Fläche von circa 136 Quadratmetern ab.

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Anton Bruhns am Steuer der "Stiene Bruhns". Der Kutter ist nach seiner Mutter benannt. Die Bruhns fahren schon seit 200 Jahren zur See.

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Hightech hat längst auch auf den Kuttern Einzug gehalten.

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Hafen an der Ems: Das Fischerdorf Ditzum hat weniger als 700 Einwohner.

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Der kleine Backsteinort lebt vor allem vom Krabbenfang und vom Tourismus.

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Die niederländische Grenze ist nur ein paar Kilometer entfernt.

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Anton Bruhns packt sich ein paar frische Krabben für den privaten Verzehr ein.

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