Norwegen: Ein Land in Trauer - DER SPIEGEL
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Norwegen Ein Land in Trauer

Anders Breivik tötete mehr als 90 Menschen, darunter auch den Stiefbruder von Kronprinzessin Mette-Marit. Der Attentäter verlangte eine öffentliche Anhörung, um seine wirre Ideologie zu erklären - doch dies untersagte ein Gericht in Oslo.
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Geländewagen auf dem Weg in ein Gericht in Oslo. In einem der Fahrzeuge soll sich der Attetäter Anders Breivik befunden haben. Die Autos wurden von einer wütenden Menge gestoppt und attackiert. Nach kurzem Stopp konnte die Fahrt weitergehen.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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Blumenmeer in Oslo: Mit Sträußen, Kerzen und Briefen gedachten in der norwegischen Hauptstadt Tausende Menschen der Opfer der Anschläge vom vergangenen Freitag.

Foto: Frank Augstein/ AP
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Breivik hat seine Taten gestanden. Bei seiner Anhörung vor dem Haftrichter wollte er nach Auskunft seines Anwalts eine Uniform tragen - zudem sollte die Venehmung öffentlich sein. Doch dies verbot ein Gericht kurzfristig.

Foto: REUTERS/ Scanpix Sweden
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Auch in der Kathedrale von Oslo entzündeten viele Menschen Kerzen. Bei dem Doppelattentat hat es nach bisherigem Stand 93 Todesopfer gegeben, die meisten von ihnen waren jünger als 20 Jahre.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ REUTERS
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In ganz Skandinavien versammelten sich die Menschen am Montag um zwölf Uhr zu einer Schweigeminute.

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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Kronprinz Haakon, Frau Mette-Marit: Zu den Opfern des Attentäters Anders Behring Breivik gehört auch ein Stiefbruder der Kronprinzessin.

Foto: Frank Augstein/ AP
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Einsatzkräfte auf Utøya: Der 51-jährige Polizist Trond Berntsen wurde auf der Insel erschossen, als er seinen zehnjährigen Sohn schützen wollte, berichtet die Zeitung "Dagbladet". Berntsen hielt sich privat im Sommerlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation auf.

Foto: Matt Dunham/ AP
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Breivik mordete auf Utøya gnadenlos. Der Attentäter war als Polizist getarnt, kaltblütig erschoss er Jugendliche, die bei ihm Schutz suchten und Jugendliche, die sich tot stellten.

Foto: REUTERS/ NRK/ Scanpix
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Viele der Teenager im Alter von 14 bis 17 Jahren sprangen in Todesangst ins Wasser, um schwimmend von der Insel zu entkommen. Der Attentäter soll auch auf sie geschossen haben.

Foto: STR/ Reuters
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Zwei junge Frauen legen Blumen ans Ufer gegenüber der Insel Utøya. Viele der Opfer starben im Wasser, erschossen vom Attentäter oder ertrunken auf der Flucht.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
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Premierminister Jens Stoltenberg neben einem Paar, das sich in seiner Trauer fest umarmt.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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Blumen für die Opfer des Massakers: Das Zentrum von Oslo ist für die Menschen dort Anlaufstelle, um ihrer Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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Polizeiabsperrung am Farmhaus des Täters: Etwa 150 Kilometer nördlich von Oslo befand sich der Wohnsitz des 32-Jährigen. Hier...

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
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...entdeckten die Beamten auch große Mengen des Düngemittels, aus dem der Mann wohl seine Bomben für den Anschlag im Regierungszentrum in Oslo gebaut hatte.

Foto: CATHAL MCNAUGHTON/ REUTERS
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