Norwegens 18 Landschaftsrouten - DER SPIEGEL
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Ungewöhnliches Straßenprojekt Die 18 norwegischen Landschaftsrouten

Sie führen vorbei am Meer oder an eisblauen Gletschern: Auf den 18 norwegischen Landschaftsrouten muss man einfach stehen bleiben und staunen. Auch wegen der Kunst. Auf den "Nasjonale turistveger" gehört sie zur Rast - und regt zum Nachdenken an.
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Spektakuläre Aussicht: Die Plattform an der Aurlandsfjellroute ist einer der Höhepunkte auf den 18 norwegischen Landschaftsrouten. Sechs von ihnen sind samt Aussichtsplattformen, Kunstwerken an den gestalteten Rastplätzen und erläuternden Hinweisschildern bereits komplett fertiggestellt. Im Jahr 2023 soll das gesamte Projekt fertiggestellt sein.

Foto: TMN
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Nichts für Leute mit Höhenangst: Am Preikestolen fällt der Fels über 600 Meter senkrecht zum Lysefjord ab. Die Größe des Felsplateaus beträgt zirka 25 mal 25 Meter. Die Kanzel wird jährlich von etwa 200.000 Menschen erwandert.

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Weltberühmtes Panorama: Ein Kreuzfahrtschiff passiert den Geirangerfjord. Rund 800 000 Touristen reisen heute nach Schätzungen des örtlichen Tourismusbüros pro Jahr nach Geiranger, dessen imposante Fjordlandschaft mit den steil abfallenden Berghängen seit 2005 zum Unesco-Weltnaturerbe zählt.

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Auch bei schlechtem Wetter ein Erlebnis: das Trollstigenplateau in den Wolken.

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Kunst im Regen: Ein eiserner Steg leitet Besucher am Rastplatz Gudbrandsjuvet.

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Am Trollstigen führt die Strecke in Haarnadelkurven und mit zwölf Prozent Gefälle hinab ins Isterdal.

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Verbindung zwischen Natur und Architektur: Am Aussichtspunkt Sohlbergplassen stand eine einzelne Kiefer dem geplanten Beton-Bauwerk im Weg. Doch die Architekten errichteten die Aussichtskanzel um den Baum herum.

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Mahnung an die Reisenden: Die Installation "DEN" von Mark Dion am Rastplatz Vedahaugane auf der Aurlandsfjellroute zeigt das Präparat eines Bären inmitten von Wohlstandsmüll.

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Kunst und Werbung: An der Rondane-Route weisen bunte Betten in einer Wiese auf einen Gasthof hin.

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Weiße Landschaft im Sommer: Nicht selten liegt noch Schnee an Norwegens Straßen.

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42 Tonnen Stein: Knut Wold hat das Tor nahe der Passhöhe am Rastplatz Mefjellet geschaffen.

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Erinnerung an ein dunkles Kapitel der Geschichte: In der Ostfinnmark an der Varangerroute steht die Gedenkstätte Steilneset. Während der Hexenprozesse in Europa im 17. Jahrhundert wurden hier 91 Menschen zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

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