Neuer Kreuzfahrtriese "Norwegian Breakaway" auf der Ems
An der Meyer Werft beginnt für die 324 Meter lange und 40 Meter breite "Norwegian Breakaway" die Überführungsfahrt auf der schmalen Ems in die Nordsee.
Sie ist das bislang größte in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff. Ende April wird sie an die US-amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line übergeben.
An der Dockschleuse: Die Werft liegt 40 Kilometer weit im Binnenland.
Damit solche Passagen möglich sind, müssen Wind und Wetter mitspielen: Die Flut muss hoch genug sein.
Umweltschützer kritisieren die Überführungen: Das Aufstauen der Ems stört brütende Vögel und sorgt für eine Versalzung der angrenzenden Wiesen.
Badelandschaft am Oberdeck: Zwecks Bespaßung der bis zu 4000 Passagiere stehen zahlreiche Attraktionen zur Verfügung.
Den letzten Schliff bekommt die Ausstattung auf See - während der ersten Manöver auf dem Meer wird weiterhin gearbeitet.
Mit Telefon und Flachbild-Fernseher: So sehen die fertigen Kabinen aus.
Die Crew kommt nach und nach an Bord, ebenso das Inventar - von Tassen und Tellern bis zur Bettwäsche.
Mehrere Fitnessräume sorgen dafür, dass die Gäste ein bisschen Bewegung bekommen.
Der offizielle Heimathafen ist New York. Dort soll es am 12. Mai von dem Tanzensemble The Rockettes getauft werden.
Die Bermudas, Florida und die Karibik sind dann die ersten Ziele des Schiffes.
Schaulustige am Ufer: Überführungen auf der Ems locken immer wieder Besucher an.