Notarzteinsatz Die ersten Minuten sind die kritischsten
Mit Blaulicht zum Unfallort: Vor 50 Jahren raste in Heidelberg der erste Notarzteinsatzwagen zu einem Unfallort, damals noch mit einem VW Käfer. Das System ist bis heute so geblieben, nur die Autos haben sich verändert.
Der Heidelberger Notarzt Lutz Frankenstein sagt: "Man ist immer emotional eingebunden und muss mit dem Schlimmsten rechnen."
Ein Fahrer steht dem Notarzt zur Seite: Oft entscheiden die ersten Minuten nach einem Notfall über Leben und Tod. Kommt der Notarzt zum Patienten, steigen die Überlebenschancen.
Auf dem Weg zum Einsatz: Jedes Ziel soll innerhalb von zehn bis 15 Minuten erreicht werden.
Baby-Notarztwagen: Immer mehr Städte verfügen mittlerweile über spezielle Wägen für den Transport von Säuglingen und Kleinkindern. Diese verfügen unter anderem über gewärmte Plexiglasboxen, in denen Neugeborene transportiert werden können.
Transportinkubator im Baby-Notarztwagen: Dieses Modell erlaubt den Transport eines auf der Intensivstation behandelten Frühgeborenen - alle technischen Aufgaben übernimmt für die Zeit des Transports der Inkubator.
Entladen des Intensiv-Transportinkubators aus dem Rettungswagen: Ausgeklügelte Sicherungssysteme sorgen bereits heute dafür, dass die bis zu mehrere hundert Kilogramm schweren Inkubatoren keinen großen Erschütterungen ausgesetzt werden, um die Babys vor Stress zu schützen.
Vom Notarzt- in den Krankenwagen: Der Notarzt gelang heute in der Regel mit einem Fahrer und einem eigenen Wagen zum Unfallort. Im Notfall begleitet er anschließend seinen Patienten im Krankenwagen bis ins Krankenhaus.
Rettungshubschrauber im Anflug auf das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn: Mit den Hubschraubern werden heute entlegene Gebiete angeflogen in denen das Auto zu spät wäre.
Abseilen in den Bergen: Heute kommen Notärzte auch in die entlegendsten Regionen, um Patienten zu versorgen. Vor allem in den Bergen kommt es immer wieder zu Unglücken.