Notre-Dame: Gerettete Kunstwerke sollen in den Louvre kommen - DER SPIEGEL
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Notre-Dame Sorge um die Schätze der Kathedrale

Bei dem Brand der Kathedrale Notre-Dame konnten wichtige Schätze gerettet werden. Manche davon werden nun in den Louvre gebracht.
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Diese Dornenkrone soll Jesus Christus bei seiner Kreuzigung getragen haben. Es ist eine der wichtigsten Reliquien der katholischen Kirche - und sie lagerte in der Pariser Notre-Dame. Sie und andere Gegenstände seien im Pariser Rathaus untergebracht worden, sagte Frankreichs Kulturminister Franck Riester dem Sender LCI.

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Weitere Schätze werden Riester zufolge in den Louvre gebracht. Darunter seien große Ölgemälde, die sogenannten "Grands Mays". Dabei handelt es sich um großformatige Ölgemälde, die zwischen 1630 Und 1707 von der Zunft der Goldschmiede zu Ehren der Jungfrau Maria der Kathedrale geschenkt wurden. Diese hätten bisher keinen Brand-, sondern nur Rauchschaden genommen, sagte der Minister. Man werde sie wahrscheinlich am Freitag in den Louvre bringen, wo sie restauriert werden sollen.

Foto: Christian Böhmer/ DPA
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Mitarbeitern der Feuerwehr, des Kulturministeriums und des Rathauses brachten die Schätze laut dem Kulturminister in das Rathaus.

Foto: Benoit Tessier/ REUTERS
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Sie retteten etliche Gegenstände, wie auf dem Bild zu sehen ist.

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Es habe die reale Gefahr bestanden, dass der Nordglockenturm bei dem Brand zerstört wird, sagte Minister Riester. "Und das hätte dann zur völligen Zerstörung von Notre-Dame de Paris geführt." Der außergewöhnliche Mut der Feuerwehr habe das verhindert. Auch die Tunika von Saint Louis sei gerettet worden, sie lagert ebenfalls im Pariser Rathaus.

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Notre-Dame ist mit drei Rosenfenstern verziert, die zu den berühmtesten Glasmalereien der Welt gehören, das Trio gilt als eines der wichtigsten Kunstwerke der Christenheit. Zu sehen ist hier das südliche Rosenfenster, das wie sein Pendant an der Nordseite einen Durchmesser von 12,9 Metern hat. Sie haben laut dem Kulturminister nach ersten Erkenntnissen keinen "katastrophalen" Schaden genommen.

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Die Kathedrale besitzt mehrere Orgeln, wobei die Hauptorgel auf der Westempore zu den größten und bekanntesten weltweit gehört. Sie hat über 100 Register und fast 8000 Pfeifen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf den langjährigen Organisten der Kathedrale, Philippe Lefèvre, dass die große Orgel zwar nicht gebrannt habe, aber nun von Schutt und Staub bedeckt sei.

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Von dem ehemaligen Hochaltar ist noch die Mensa erhalten. In der Mitte zu sehen ist der Volksaltar aus Bronze. Über seinen Zustand gibt es noch keine gesicherten Angaben. Erste Bilder zeigen lediglich, dass er noch steht.

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Über dem Altar erhebt sich die Pietà des französischen Bildhauers Nicolas Coustou aus Marmor. Laut "Guardian" zeigen Bilder, dass sie nicht beschädigt ist. Doch dafür gibt es bisher keine offizielle Bestätigung. Eine große Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden.

Foto: P Deliss/ UIG/ imago images
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