NRW-Piraten: Fluch für Funktionäre - DER SPIEGEL
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NRW-Piraten Fluch für Funktionäre

Die Piratenpartei in NRW hat ihren Spitzenkandidat für den Landtagswahlkampf bestimmt: Der Medienpädagoge und Polit-Neuling Joachim Paul setzte sich überraschend gegen die obersten Parteifunktionäre durch. Über die Tücken der Basisdemokratie.
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398 Piraten versammelten sich auf dem Landesparteitag in Münster - rund die Hälfte von ihnen will selbst in den Landtag.

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Joachim Paul fand über seinen Sohn zur Partei - nun zieht der Medienpädagoge und promovierte Biophysiker als Spitzenkandidat in die Landtagswahl.

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Die Wahl kommt einer Schlappe für den Parteivorsitzenden Michele Marsching gleich - und zeigt die Unberechenbarkeit der basisdemokratischen Struktur der Piraten.

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In der Partei kann sich jedes Mitglied um eine Führungsposition bewerben - insgesamt traten allein 56 Piraten für die Spitzenkandidatur an.

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Die politische Geschäftsführerin Marina Weisband mit QR-Code-Kette: Sie hat sich eine politische Pause verordnet, um ihre Diplomarbeit zu schreiben.

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