Nürnberg: Adolf-Hitler-Vase und Tischdecke versteigert - DER SPIEGEL
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Hitler-Auktion in Nürnberg Nachlass eines Menschheitsverbrechers

Dutzende angeblich von Adolf Hitler gemalte Bilder haben Ermittler in Bayern beschlagnahmt - kurz vor einer Auktion. Auf der wurden nun andere Gegenstände aus dem Nachlass des Diktators versteigert.
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Diese Gegenstänbde, angeblich aus dem Nachlass Adolf Hitlers, standen nun in Nürnberg zur Auktion. Die Gemälde soll der spätere Diktator in jüngeren Jahren selbst gemalt haben.

Foto: DANIEL KARMANN/ AFP
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Auf den fünf Aquarellen, für die sich noch keine Käufer gefunden haben, sind Landschaften zu sehen, einen nennenswerten künstlerischen Wert haben sie offenbar nicht: Sie sollen jetzt im Nachverkauf angeboten werden.

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Das dürfte auch für diese Vase mit einer Darstellung der "Gorch Fock" gelten. Sie fand trotzdem einen Käufer, Preis: 5500 Euro zuzüglich Gebühren.

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Signatur auf einem Gemälde mit dem Titel "Im Wald": Die Auktion hatte im Vorfeld für erhebliches Aufsehen gesorgt - vor allem, weil es Zweifel an der Echtheit etlicher anderer Werke gab, die angeblich Hitler gemalt haben soll.

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Das Interieur stand nicht unter Fälschungsverdacht. So kam nun auch eine Tischdecke unter den Hammer, die der Diktator besessen haben soll. Ein Bieter erstand sie für 630 Euro.

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Im Angebot war auch dieser Korbstuhl. Welches Interesse private Käufer an solchen Möbeln haben? "Bei den Interessenten handelt es sich um internationale Kunstsammler ohne bösen Hintergrund", sagte eine Sprecherin des Auktionshauses.

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Ursprünglich sollten etwa zwei Dutzend solcher Hitler-Werke versteigert werden. Wenige Tage vor der Auktion schaltete sich jedoch die Staatsanwaltschaft ein und beschlagnahmte 63 Bilder wegen Fälschungsverdacht.

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Das Auktionshaus kooperierte mit den Ermittlern und gab die Gemälde freiwillig ab. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass Expertisen, die die Echtheit der Bilder belegen sollen, gefälscht sind.

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