Simulation So könnte eine Nuklearkatastrophe aussehen
Simulation eines schweren Unfalls im mittlerweile nicht mehr am Netz befindlichen Kernkraftwerk Unterweser: Das österreichische Projekt flexRISK hat untersucht, welche Folgen schwere Unfälle in Europas Nuklearanlagen haben könnten. Gezeigt wird in dieser Fotostrecke die mögliche Ablagerung von radioaktivem Cäsium-137 am Boden. Im Rahmen des Projekts wurden 2800 Wettersituationen und daran anschließende Dosisberechnungen zusammengefasst. Diese Fotostrecke zeigt nur eine sehr kleine Auswahl.
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Philippsburg: Block 1 der Anlage ist mittlerweile nicht mehr am Netz. Solange das nukleare Inventar sich aber in den Anlagen befindet, sind die Szenarien gültig. Für die in dieser Fotostrecke gezeigten Simulationen wurden die Wetterdaten vom 15. Juli 1995 verwendet. Bei anderen Wetterlagen sehen die Simulationen naturgemäß ganz anders aus.
Simulation eines schweren Unfalls im mittlerweile nicht mehr am Netz befindlichen Kernkraftwerk Krümmel
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Isar, von dem ein Block mittlerweile nicht mehr am Netz ist.
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Gundremmingen. Der Reaktor ist der leistungsstärkste Deutschlands. Die beiden Blöcke sollen noch bis 2012 beziehungsweise 2021 laufen.
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Grohnde
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Es soll 2015 stillgelegt werden.
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Emsland. Es soll 2020 stillgelegt werden.
Simulation eines schweren Unfalls im mittlerweile nicht mehr am Netz befindlichen Brunsbüttel.
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Brokdorf, das bis 2012 in Betrieb bleiben soll.
Simulation eines schweren Unfalls im mittlerweile nicht mehr am Netz befindlichen Kernkraftwerk Biblis
Simulation eines schweren Unfalls im Kernkraftwerk Neckarwestheim. Einer der Reaktoren ist mittlerweile nicht mehr am Netz.
Grenzenlose Probleme: Naturgemäß können auch schwere Unfälle in Nachbarstaaten zu Verseuchungen in Deutschland führen - und umgekehrt. Exemplarisch folgen Simulationen für einige Anlagen im Ausland, wie hier im niederländischen Borssele...
...oder dem belgischen Tihange.
Auch schwere Unfälle in Schweizer Kraftwerken wie zum Beispiel hier in Mühleberg, das eine bis Sommer 2013 laufende Betriebsgenehmigung hat, oder auch...
...in Leibstadt würden Deutschland nach dieser Simulation betreffen.
Bei schweren Unfällen in französischen Anlagen wäre die Lage ähnlich. Hier zum Beispiel eine Simulation für das Kernkraftwerk Fessenheim, das älteste französische AKW.
Aber auch weiter von der Grenze entfernte Anlagen wie die in Flamanville am Ärmelkanal oder...
... in Cattenom könnten für Verseuchungen in Deutschland sorgen.
Selbst weit entfernt erscheinende Nuklearanlagen wie die nicht mehr am Netz befindlichen Reaktoren im britischen Sizewell würden mit ihrer Verseuchung Deutschland ereichen können.