Nura Nuraphones im Test - DER SPIEGEL
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400-Euro-Gadget Nuraphones im Test

Dieser Kopfhörer ist etwas Besonderes: Einerseits liegt er auf den Ohren auf, anderseits steckt er in den Gehörgängen. Und vor dem Hören macht er auch noch einen Hörtest. Das Ergebnis ist erstaunlich.
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Nuraphones von Nura: An der Entwicklung der Kopfhörer war ein Gehörspezialist beteiligt, heißt es. Um ihre Möglichkeiten voll ausnutzen zu können, braucht man die Nura-App, die auf Basis eines kurzen Hörtests ein personalisiertes Klangprofil in die Kopfhörer einspielt.

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Die Klangerzeugung ist zweiteilig. Die großen Hörmuscheln produzieren die teils auch spürbaren Bässe. Das In-Ohr-Element ist für Höhen und Mitten zuständig.

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Links und rechts am Kopfhörer befinden sich kleinen Sensorflächen, über die man beispielsweise die Laustärke ändern oder Titel vorspulen kann. Leider sind die Flächen sehr empfindlich.

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Der einzige Anschluss der Nuraphones ist eine in eine der Ohrmuscheln integrierte Spezialbuchse.

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An die Buchse der Kopfhörer passen nur die vom Hersteller selbst gefertigten Kabel. Ein USB-Ladekabel wird mitgeliefert, ein Ersatz dafür kostet 20 Euro.

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Auf Reisen sollte man deshalb keinesfalls die mitgelieferte Kabelbox vergessen, in die man mehrere Kabel hineinrollen kann.

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Vor dem Musikhören muss man einen obligatorischen Hörtest absolvieren, den die Nuraphones vollautomatisch durchführen. Das Ergebnis ist ein Hörprofil, das als Kreisdiagramm dargestellt wird und das zur Anpassung des Klangs der Kopfhörer genutzt wird.

Foto: Matthias Kremp/ Spon
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Im Test erstaunte uns, dass der Hörtest bei derselben Person ein paar Wochen nach dem ersten Test ein ganz anderes Bild ergab.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?