Nutzlose Roboter Mein Freund, der Geschirrspüler
Sabor IV: Ab 1939 beeindruckte der Roboter Sabor sein Publikum. Bis in die Sechziger Jahre reiste er durch Europa und die USA, wo er sein Können zeigte. Er unterhielt sich mit den Zuschauern und konnte Kunststückchen vorführen - etwa tanzen. Was das Publikum nicht wusste, war dass Sabor von einem versteckten Menschen ferngesteuert wurde, der über ein Mikrofon auch mit den Zuschauern sprach.
Im Bild zu sehen ist die 1945 von dem Schweizer August Huber vollendete Version Sabor IV mit ihrem Schöpfer.
K-MEL der Roboter-Jockey: Kamelrennen sind eine beliebte Sportart in den Staaten am Arabischen Golf. Seitdem Kinder als Jockeys nicht mehr eingesetzt werden dürfen, übernehmen Roboter immer häufiger diese Aufgabe.
Schwarzenegger als "Terminator": 1984, im ersten Teil der Terminator-Trilogie tauchte das erste Mal der Roboter "T 800", gespielt von Arnold Schwarzenegger auf. Seine Aufgabe damals: zerstören und vernichten.
Care-O-bot: Tatsächliche Roboter sind zumeist eher uninteressant im Gegensatz zu den todbringen Kampfmaschinen in Science-Fiction-Streifen. Dieser mobile Serviceroboter könnte als technische Hilfe für Senioren und Kranke im Haushalt eingesetzt werden. Er kann beispielsweise als Notruf, zur Kontrolle von Licht oder Heizung, als Hilfe beim Aufstehen und zur Überwachung von Lebensfunktionen eingesetzt werden.
Roboter-Fußballer: Konkurrenz für Lehmann? Wohl kaum - Wissenschaftler sind beim Programmieren von Fußball spielenden Robotern noch im Anfangsstadium. Erst 2050 könnte es soweit sein, dass Roboter Menschen im Fußball schlagen könnten.
Im Bild ist ein Roboter bei der Roboter-WM 2006 zu sehen - dem RoboCup.
Robby und Altaira: In dem fünfziger Jahre Science-Fiction-Film "Forbidden Planet" sucht ein Raumschiff nach Überlebenden einer interstellaren Mission. Auf dem Planeten Altair finden sie jedoch nur Dr. Morbius, der geheimnisvolle Experimente mit Maschinen durchführt, seine Tochter Altaira (gespielt von Anne Francis, im Bild) und den dienstbaren Roboter Robby.
Coverboy Sabor: Der Roboter Sabor mit einem Fan auf der Titelseite der schweizerischen Illustrierten "Pour Tous" - mit einem Bericht von seinem Auftritt bei der "Comptoir Suisse" in Lausanne.
Automatina und Automatino: Für die Puppenrevue des Betriebskabaretts "Die Böhlener" des VEB Braunkohle-Kombinat Otto Grotewohl Böhlen traten 1963 die Roboterpuppen Automatina und Automatino auf.
"Die Böhlener" waren eines der zahlreichen Laienensembels der DDR. Das Stück wurde zu den fünften Arbeiterfestspielen in Cottbus aufgeführt und karikierte Probleme der sozialistischen Gesellschaft.
"Tinker" beim Autowaschen: Der ferngesteuerte Roboter "Tinker" des englischen Erfinders Dennis Weston war auf 180 Tätigkeiten programmiert - unter anderem Wagenwaschen. Er wurde von 120 Elektromotoren betrieben und sah mittels einer Fernsehkamera.
Von Angesicht zu Angesicht: Der Hollywood-Blockbuster "I, Robot" spielt im Jahr 2035, Roboter sind als Haushaltshilfen weit verbreitet - bis sie rebellieren und versuchen, die Menschheit zu unterjochen. Detective Del Spooner (Will Smith) stellt sich ihnen in den Weg - zur Hilfe kommt ihm nur der zu einem eigenen Bewusstsein gelangte Roboter Sonny.
Haushaltshilfe: Von dem Erfinder Peter Holland stammt dieser Blechfreund. Per Fernsteuerung kann er verschiedene Aufgaben erledigen, allerdings nur drei Stunden lang - dann müssen seine Akkus wieder aufgeladen werden.
Schlechtes Vorbild: Der Roboter Mr. Vocalite, entwickelt von der Westinghouse Electric Company in East Pittsburg konnte sprechen, singen, sich setzen, elektrisches Licht anknipsen - und Zigarette rauchen.
Die Roboter Kommen! Das Begleitbuch zur Ausstellung - "Die Roboter kommen!
Mensch - Maschine - Kommunikation." Herausgegeben von Bodo-Michael Baumunk, Joachim Kallinich, Johanna Sänger. Edition Braus, Heidelberg; 160 Seiten; 34,80 Euro.