Obama besucht Burma - DER SPIEGEL
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Asien-Strategie Obamas Besuch in Burma

Einst war Burma der Paria der Weltgemeinschaft, eine Militärdiktatur, vom Westen boykottiert. Nun besucht Barack Obama das Land als erster US-Präsident der Geschichte. Doch um Menschenrechte geht es nur am Rande - vor allem soll Burma den Amerikanern zu einer neuen Vormachtstellung verhelfen.
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Barack Obama ist der erste US-Präsident, der Burma besucht. Ein Künstler hat an einer Wand in der Stadt Yangon einen Willkommensgruß hinterlassen.

Foto: Aung Pyae/ AP
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Viele Burmesen erhoffen sich einen Schub für die Menschenrechte in ihrem Land, wenn der amerikanische Präsident zum Staatsbesuch kommt. Doch bei der Visite geht es vor allem um die künftige Vormachtstellung in der Region: Die USA wollen China nicht die alleinige Herrschaft in Asien überlassen.

Foto: Chris Carlson / AP
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Für den Besuch des US-Präsidenten werden die Sicherheitsvorkehrungen in Burma verstärkt. Diese Einsatzkräfte wurden in Sittwe aufgenommen.

Foto: Khin Maung Win/ AP
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Der ethnische Konflikt um die Minderheit der Rohingya erschüttert das Land seit Monaten. Immer wieder werden ganze Dörfer niedergebrannt, die Menschen verjagt.

Foto: STRINGER/ Reuters
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Die Umgebung der Stadt Sittwe ist voller Flüchtlinge. Die Rohingya werden verfolgt und unterdrückt, selbst buddhistische Mönche hetzen gegen die muslimische Volksgruppe.

Foto: Soe Zeya Tun/ Reuters
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Staatspräsident Thein Sein würde die Rohingya am liebsten ganz aus dem Land jagen. Von Kritikern werden seine Reformen auch deshalb angezweifelt, weil noch immer etliche Regierungskritiker aus politischen Gründen im Gefängnis sitzen.

Foto: Vincent Thian/ AP
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Eine wichtige Rolle in der demokratische Öffnung des Landes spielt die Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.

Foto: AP
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