Obama in Weimar und Buchenwald - DER SPIEGEL
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Weimar und Buchenwald Der doppelte Fluch vom Ettersberg

Weimar und Buchenwald - ein doppelter Knotenpunkt deutscher Geschichte. Hier sonnten sich die Nazis im Glanz der Klassiker, dort regierte das Grauen im KZ. Es waren die Amerikaner, die Weimars Bürger 1945 zwangen, sich den Horror in ihrer Nachbarschaft endlich anzusehen.
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Häftlinge im KZ Buchenwald: Das Foto zeigt Buchenwald-Gefangene kurz nach der Befreiung des KZ am 11. April 1945.

Foto: AP
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Gerettet: Die US-Soldaten waren entsetzt, als sie 1945 die Konzentrationslager in Deutschland und den befreiten Gebieten fanden. Hier helfen zwei Sanitäter einer völlig entkräfteten Jüdin aus dem KZ Penig, einem Nebenlager von Buchenwald.

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Weimarer Bürger im KZ Buchenwald: Um die Deutschen zur Auseinandersetzung mit dem in ihrem Namen angerichteten Grauen zu bewegen, führte die amerikanische Armee Bewohner des Umlands zwangsweise durch gerade befreite Konzentrationslager. Der Rest der deutschen Bevölkerung bekam die furchtbaren Bilder aus den KZs als Filmdokumentation im Kino zu sehen. Die Reaktionen reichten von Erschütterung über theatralische Gesten bis zu Ungläubigkeit.

Foto: Gedenkstätte Buchenwald / National Archives Washington
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Jorge Semprún in Buchenwald: Der spanische Schriftsteller und ehemalige Buchenwald-Häftling bei einem Spaziergang über das Gelände der Gedenkstätte bei Weimar am 50. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers 1994. 18 Monate hatte er hier die Hölle auf Erden erlebt.

Foto: © STR New / Reuters/ REUTERS
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Beweise für das Unglaubliche: Ausgemergelte Leichen von KZ-Häftlingen aus Buchenwald stapeln sich auf einem Lkw der US-amerikanischen Truppen. Um jeden Zweifel und jeden Verdacht der Manipulation oder Inszenierung zu vermeiden, dokumentierte die US-Army akribisch alles, was sie in den befreiten NS-Konzentrationslagern vorfand.

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