Oculus-Bahnhof in New York eröffnet: Gefräßiger Truthahn - DER SPIEGEL
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Oculus in New York Der teuerste Bahnhof der Welt

Im New Yorker Financial District wurde der wohl teuerste Bahnhof der Welt eröffnet - nur wenige Meter neben Ground Zero. Er kostete rund vier Milliarden US-Dollar.
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Spitzenarchitektur: In New York hat in unmittelbarer Nähe zum One World Trade Center der spektakulär aussehende Bahnhof Oculus eröffnet - mit zehn Jahren Verspätung.

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Strahlend weißes Gerippe: Der spanische Architekt Santiago Calatrava hat den Bahnhof entworfen.

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Der Bau vereint Bahnhof, Einkaufszentrum und Fußgängertunnel.

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Die Kostenexplosion, die Oculus den Spitznamen eines gefräßigen, fetten Truthahns einhandelte, erinnert an deutsche Großprojekte wie die Hamburger Elbphilharmonie und den Flughafen BER.

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Grund für die Verzögerungen war laut einer Analyse der "New York Times" auch die Vision Calatravas: Er bestand auf säulenfreie Innenräume, arbeitsintensive Baumethoden und Stahlelemente, die sich nur im Ausland fertigen ließen.

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Oculus ist der wohl teuerste Bahnhof der Welt, schreibt das "Wall Street Journal".

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"Das Schöne ist halt schwierig", sagte Architekt Calatrava, wenn er sich vor seinen Kritikern rechtfertigte.

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"Aufsteigender Phönix" taufte die "New York Times" den Bahnhofsentwurf.

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"Im Bauch eines sterilen Dinosauriers", kommentiert ein Besucher, als er unter dem rippenähnlichen Gewölbe nach oben blickt.

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