Oder-Hochwasser Auftürmen, abdichten, hoffen
Blick auf die Grenzstädte Slubice (links) in Polen und Frankfurt (Oder) in Brandenburg: Der Oder-Pegel liegt hier deutlich unter dem bei der Jahrhundertflut von 1997 - dennoch gilt die höchste Alarmstufe.
Ein Mann misst in Eisenhüttenstadt den Oder-Pegel: Das Maximum von 6,52 Meter war am Freitagvormittag erreicht.
Hochwasser in Frankfurt: Aus einem Keller eines Hauses in einer stark betroffenen Straße wird Wasser gepumpt.
Land unter im Vorgarten: Auch dieses Grundstück in Frankfurt (Oder) wurde vom Hochwasser erfasst.
Ein Wagen vom Roten Kreuz kämpft sich durch die überfluteten Straßen von Frankfurt (Oder).
Dieser Junge greift zum Schlauchboot, um die Straße zu überqueren.
Viele Anwohner versuchen mit Sandsäcken, ihre Häuser vor schweren Flut-Schäden zu schützen, wie hier in Frankfurt (Oder).
Auch im brandenburgischen Lebus stehen Straßen und Gärten unter Wasser.
Ein Rettungswagen versucht sich seinen Weg durch eine überflutete Straße im polnischen Kostrzyn zu bahnen. 200 von 500 Bewohnern eines Ortsteils mussten hier evakuiert werden.
Das Pegelhaus bei Ratzdorf im Oderhochwasser: In der Nacht zum Freitag riss hier der erste Deich - er konnte am Vormittag repariert werden.
Feuerwehrmänner sichern den Oderdeich bei Neuzelle (Brandenburg)
Luftbild der Oder nahe Ratzdorf: Überschwemmungen in Brandenburg
Der Pegel in Ratzdorf sank bis Freitagabend auf 6,26 Zentimer. Das sind drei Zentimeter weniger als der noch in der Nacht gemessene Maximalpegel.
Die Uferpromenade von Eisenhüttenstadt: Brandenburgs Innenminister Rainer Speer geht davon aus, dass die Deiche nicht so stark beansprucht werden wie zum Jahrhundert-Hochwasser von 1997.
Mit Hunderten Sandsäcken schützen Männer eine Straße in Eisenhüttenstadt vor den Wassermassen.