Ökokatastrophe: Sinkender Frachter im Ärmelkanal - DER SPIEGEL
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Ökokatastrophe Sinkender Frachter im Ärmelkanal

Mehrere hundert Tonnen Öl hat der leck geschlagene Frachter "MSC Napoli" im Ärmelkanal bereits verloren, doch es könnte noch weitaus schlimmer kommen. Mehr als 3000 Tonnen sind noch an Bord und müssen abgepumpt werden. Den Helfern läuft die Zeit davon.
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Mittlerweile sind mehr als 150 Container über Bord des Frachters "MSC Napoli" gegangen. Manche wurden an den Strand gespült, andere treiben weiter im Ärmelkanal. Der Orkan "Kyrill" hatte das Schiff in Seenot gebracht...

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...das 275 Meter lange Schiff knickte in Höhe der Aufbauten ein, durch mehrere Risse drang Wasser in den Maschinenraum. Von Hochseeschleppern wurde es in Richtung Sidmouth geleitet und dort eine Meile vor der südenglischen Küste in seichtem Wasser kontrolliert auf Grund gesetzt.

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2394 Container mit 41.000 Tonnen Fracht hatte die "MSC Napoli" nach französischen Angaben geladen. 158 der Container sollen Giftstoffe enthalten, insgesamt 1700 Tonnen Parfüm und gefährliche Chemikalien für Industrie und Landwirtschaft. Die Besatzung konnte mit Hubschraubern gerettet werden.

Foto: AP/ Marine Nationale
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Das Schiff liegt zwar auf Grund, kann aber jederzeit auseinanderbrechen.

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Hunderte von Menschen beobachten die Rettungsarbeiten am Strand von Branscombe.

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Der leckgeschlagene Frachter habe mehrere hundert Tonnen Öl verloren, sagte ein Vertreter der Küstenwache laut "Sky News". Es habe sich ein Ölteppich gebildet, einige Seevögel sind bereits verschmutzt worden.

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Immer wieder werden Reste der schweren Container an Land gespült.

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Reste der Ladung am Strand von Branscombe.

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