Ölsuche: Run auf die Arktis - DER SPIEGEL
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Ölsuche Run auf die Arktis

In der hohen Arktis hoffen internationale Ölkonzerne auf ein Milliardengeschäft. Doch die Förderung der Rohstoffe könnte teurer sein als bisher gedacht. Das legen erste Berechnungen von US-Geologen nahe, die SPIEGEL ONLINE vorliegen.
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Pipeline in Alaska: Kaum ein Gebiet auf der Welt fasziniert derzeit die Öl- und Gasfirmen so stark wie die Arktis. Unternehmen hoffen auf große unentdeckte Vorkommen in der bisher so unzugänglichen Region, fernab von politischer Instabilität in anderen Teilen der Welt.

Foto: BP
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Sammlung seismischer Daten vor Grönland: Das Rennen in die Arktis wird wohl trotz hoher Kosten und größerer Umweltrisiken vorerst weitergehen.

Foto: Cairn
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Grönlands Premier Kuupik Kleist auf Cairn-Bohrinsel (Sommer 2010): Mit besonders großem Interesse verfolgten Beobachter in den vergangenen Monaten den Bohrversuch des schottischen Konzerns vor Grönlands Westküste. War es doch das erste Mal seit langer Zeit, dass sich in dem rauen Gebiet wieder jemand auf Ölsuche machte.

Foto: Cairn
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Missglückte Öl-Ehe: Die Verhandlungen zwischen BP und Rosneft sind im Mai geplatzt. Der britischen Ölriese wollte mit dem Joint Venture die Verluste aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wieder reinholen.

Foto: LEON NEAL/ AFP
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Gastanker vor der norwegischen Küste: Das Snøhvit-Feld im norwegischen Bereich der Barentssee gilt als Pionierprojekt für die arktische Gasförderung. Die Norweger haben dafür wichtige Offshore-Technologie für die raue Umgebung entwickelt, die anderen Ländern noch fehlt.

Foto: HELGE HANSEN / Statoil
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Komplizierte Verhältnisse (Eisbrecher "Louis S. St-Laurent" und "Healy" in der Arktis, September 2009): Fördertechnik, die in der Arktis längerfristig bestehen kann, haben die Ölriesen oft noch gar nicht. Und wie man nach Ölunfällen aufräumt, weiß auch niemand.

Foto: USGS/Patrick Kelley
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Protest gegen Umweltzerstörungen (in Alaska, Juli 2010): "Um die Arktis herum ist klar, dass es weder die Technologie noch die Kapazitäten gibt, um auf Ölunfälle zu reagieren", beklagt Alexander Schestakow, der Chef des WWF-Arktisprogramms.

Foto: REUTERS/ Camila Roy-Spectral Q
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Erkundung unterirdischer Strukturen (dreidimensionale seismische Aufnahme): Große Teile der hohen Arktis sind bislang wenig erforscht.

Foto: NOAA
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Förderung vor der Küste von Alaska: Trotz aller Herausforderungen scheint die Ausbeutung der arktischen Ressourcen nicht nur für die Firmen attraktiv, sondern auch für die Staaten. Für die USA ist die arktische Förderung in Alaska seit Jahrzehnten wichtig, um sich ein Stück weit vom Ölimport zu emanzipieren.

Foto: BP
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Mögliche Aufteilung der Arktis: Die Anrainerstaaten der Arktis bemühen sich bei der Uno um Gebietsgewinne am Meeresboden.

Foto: SPIEGEL ONLINE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?