Öltanker sollen Dörfer werden - DER SPIEGEL
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Architektur Neues Leben im Öltanker

Stillgelegte Öltanker sind im Prinzip riesengroße Schrotthaufen. Oder doch nicht? Architekten und Designer aus den Niederlanden hätten da einen Vorschlag: Man könnte die Riesen in Lebensräume verwandeln - mit Läden, Galerien, Theater- und Konzertsälen.
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Zweitverwendung: Ein niederländisches Team aus Architekten und Designern will ausgediente Öltanker zu Einkaufszentren, Kulturforen oder Wohnhäusern umbauen, anstatt sie aufwendig und unter fragwürdigen Umweltbedingungen abzuwracken.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Umgewidmeter Öltanker am endgültigen Liegeplatz: Über eine Straße wäre der Riesentanker mit dem Festland verbunden und zu Fuß oder mit dem Auto zu erreichen.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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"Black Gold Project" haben die Kreativen ihr Konzept genannt. Als Standort kämen aus ihrer Sicht die Strände der Ölstaaten in Frage, mit deren Geschichte sie eng verbunden sind.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Die Ozeanriesen könnten dabei als eine Art Kontrapunkt zu den futuristischen Glaspalästen der Metropolen dienen, die in den Golfstaaten in atemberaubendem Tempo wachsen.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Platz würden die Tanker genug bieten. Und da die modernen Schiffe doppelwandig ausgelegt sind, wäre sogar das Problem der Klimatisierung einfach zu lösen.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Nach Einschätzung der Designer ließe sich sogar ein ganzes Dorf in so einem Tanker unterbringen - mit Marktplätzen und Begegnungsstätten.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Wenn sie als Lebensraum für die Menschen dienten, würden die Stahlungetüme auch ihre bedrohliche Ausstrahlung verlieren. Übrig bliebe die Faszination die von der ungeheuren Größe ausgeht.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Ein Querschnitt zeigt, wie sich die Architekten die Gestaltung im Innern vorstellen. Die Parkdecks wären im Kiel untergebracht, riesige Öffnungen an den Seiten schafften Luft für Wandelhallen.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
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Durch die Straßenanbindung entstünde eine Art Bodden, der Möglichkeiten für alle Arten von Wassersport bereit hielte.

Foto: Chris Collaris, Ruben Esser, Sander Bakker, Patrick van der Gronde / Less Agency
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?