Ohne-Motor-Sport Ab in die Kiste
Vater und Sohn: Jung und alt konnten sich für den Seifenkistenrennsport begeistern. Die zweite Rennveranstaltung in Hondelage im Sommer 1965 eröffnet der Initiator Hans Dietrich selbst - gegen seinen Sohn Volker, den Sieger des Vorjahres.
Die siegreiche Seifenkiste: Mit ihr gewann Volker Dietrich (rechts) 1964 das erste Seifenkistenrennen Norddeutschlands.
Wer wird siegen?: Neun Jungen aus Hondelage zwischen elf und 14 Jahren gingen 1964 beim ersten Seifenkistenrennen hoffnungsfroh an den Start.
Bruderkampf: Den ersten Endlauf 1964 in Hondelage trugen zwei Brüder unter sich aus. Der jüngere Volker (Startnummer 2) gewann gegen seinen Bruder Klaus.
Auf die Plätze...: Die Startrampe in Hondelage war vier Meter hoch und zwanzig Meter lang.
Noch viel zu tun: Ein Seifenkistenpilot sitzt im "Gerippe" seines Wagens Probe.
Sorgfältiger Zusammenbau: Die Opel AG lieferte Achsen, Lenkung und Räder. Der Rumpf der Kiste musste selbst gebaut werden.
Jugendförderung: "Handwerkliche Veranlagung und sportlicher Geist" sollten durch das Seifenkisten Derby gefördert werden.
Eigener Anstrich: Jede Kiste konnte im Rahmen der Rennregeln ganz individuell gestaltet werden.
Bau der Startrampe: Das ganze Dorf war an den Vorbereitungen zum Rennen beteiligt.
Kopf an Kopf: Beim Rennen ging es zwischen den Jungen oft um Zehntelsekunden.
Gewonnen!: Der Sieger des ersten Hondelager Seifenkisten-Rennens bekam 1964 einen Fußball, einen Wimpel und eine Urkunde.
Werbeauto: In den darauf folgenden Jahren wurde mit Erfolg im ganzen Landkreis für das Rennen geworben.
Kleine Rakete: Mit der Zeit wurden die Seifenkisten immer besser und schneller. Links der Sieger des Rennens von 1965.
Rennpublikum: Knapp 2000 Besucher wollten das erste Seifenkistenrennen in Hondelage sehen. So viele Zuschauer hatte bis dahin keine Veranstaltung in dem Ort.
Ein Sieger reißt die Arme hoch: Der Gewinner des Dorfrennens durfte zur Bundesmeisterschaft um den "Großen Opel Preis" nach Duisburg.
Wettkampf der Besten: Die Bundesmeisterschaft in Duisburg lockte Mitte der sechziger Jahre 20.000 Besucher an. Eine Ehre, wer hier mitfahren durfte.
Familiäre Unterstützung: Eltern und Verwandte waren immer dabei. Bis zum Schluss gab es Tipps vom Papa oder dem großen Bruder.
Bundesmeisterschaft: Die Fahrer versuchten, durch geringen Luftwiderstand Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen.
Debütantinnen: Susan Hampshire, Gloria Kindersley, Rosalind Watkins, Amanda Legge und - mit Fahne - Lady Mary Rous (v.l.) üben am 1. März 1959 für den "Gravity Power Grand Prix" auf dem Brands Hatch Circuit in Großbritannien. Dort würden sie sich mit den führenden Seifenkistenrennfahrern messen.
Seifenkiste im Ski-Design: Ein Teilnehmer des Red-Bull-Seifenkistenrennens steuert seine "Kiste" am 8. August 2004 in Knebworth (England) über die Strecke. Aus über 15.000 Bewerbungen wurden 84 Teams für das Rennen ausgewählt.
Rennfahrer unter sich: Der 13-jährige Dieter Menne in seiner Seifenkiste neben dem 83-jährigen Rennfahrer Karl Jöns im Opel-Rennwagen, Baujahr 1913.
Schnellster Kontrabass Frankens: Oskar Lützel - der das außergewöhnliche Fahrzeug zusammen mit seinem Vater, einem Instrumentenbauer, gebastelt hat - am 21. Mai 2000 beim großen Seifenkistenrennen "Kiwanis-Cup" in Würzburg.
Derby Day: Junge Seifenkistenfahrer in Leighton Buzzard (Großbritannien) auf dem Weg zum Startpunkt des Rennens.
Übung macht den Meister: Levi Dodson probt am 18. August 2006 auf der Strecke in Saginaw, Michigan für das Rennen.
Vor dem Start: Seifenkistenrennen in der Bismarckstraße in Berlin am 11. Juni 1955.
Kurz vorm Ziel: Die Wettkämpfer eines Seifenkisten-Derbys in Akron, Ohio am 8. August 1936 rollen auf die Ziellinie zu. Rund 90.000 Zuschauer kamen, um sich das Rennen anzusehen.
Siegerehrung: Teilnehmer und Sieger des Seifenkistenrennens in Adenstedt von 1949. Gestartet wurde noch ohne Rampe, nur mit Anschieben. Das Siegerfahrzeug ist noch im Original in der Heimatstube vorhanden.