Oldenburg: Eine Mauer gegen Nazis - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Oldenburg Eine Mauer gegen Nazis

Ulrich Eigenfeld sitzt für die NPD im Oldenburger Stadtrat. Das empfinden Linke in der Stadt als Provokation. Also mauerte eine Antifa-Gruppe Eigenfelds Haustür zu, um ihn zumindest symbolisch auszuschließen: "Mauern einreißen! Bei Nazis machen wir da aber eine Ausnahme."
1 / 3

Eine Antifa-Gruppe in Oldenburg hat in der Nacht zum Montag die Tür des Hauses zugemauert, in dem das NPD-Stadtratsmitglied Ulrich Eigenfeld wohnt. Damit sollte symbolisch Eigenfelds Teilnahme an einer Ratssitzung verhindert werden. Die Steine wurden am frühen Montagmorgen wieder abgetragen - ein anderer eingesperrter Hausbewohner hatte die Polizei alarmiert.

Foto: Antifa
2 / 3

Eigenfeld (Zweiter von rechts), Jahrgang 1947, ist seit 1969 in der NPD. Im September wurde er in den Stadtrat Oldenburgs gewählt. Hier ist er im Jahr 2006 mit den NPD-Kollegen (von links) Holger Apfel, Udo Voigt und Peter Marx zu sehen.

Foto: Tim Brakemeier/ picture-alliance/ dpa
3 / 3

Eigenfeld (rechts außen), hier bei einem Gerichtstermin im Jahr 2008, ist das erste NPD-Mitglied im Oldenburger Stadtrat seit den sechziger Jahren. Bei der ersten Ratssitzung nach der Wahl im November demonstrierten 200 Personen gegen den NPD-Mann.

Foto: Arno Burgi/ picture-alliance/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?