Nachgerüstete Komfortextras in Oldtimern Wenn der Käfer einen Parkassistenten braucht
Die Berliner Autosattlerei pflegt eine kleine Sammlung von historischen Autoradios. Früher galten sie als technisch veraltet, inzwischen verlangen Kunden wieder nach einem Rück-Einbau.
Moderne Radios mit reiner Retro-Optik sind umstritten. Manche halten sie für nicht zeitgenössischen Firlefanz.
John Betzien mit Lenkungsteilen für einen VW Bus T2: links mit und rechts ohne Servolenkung.
Diesen BMW E30 Touring baut Betzien privat vom 320i auf 323i mit Kompressor um. Solch ein Aggregat gab es vor 30 Jahren nicht ab Werk.
Hier hatte der Besitzer einer Mercedes S-Klasse (W140) ganz individuelle Geschmacksvorstellungen vom Interieur.
Eine nachträglich eingebaute Servolenkung wie hier beim T2-Bulli bringt dagegen auch Sicherheitsvorteile. Und der Umbau ist praktisch unsichtbar.
Dieser T2 wurde auch tiefergelegt und mit Breitreifen ausgestattet. Zeitgenössisch oder Frevel?
Sitzheizungen, Lordosestützen, Retroradios: Bei John Betzien bleiben (fast) keine Kundenwünsche offen.
Käfer-Puristen würden solch ein modernes Radio im Klassiker wohl ablehnen.
Auch die rote Folierung dieses Mexiko-Käfers ist für manchen HU-Prüfer bereits grenzwertig, wenn es um das H-Kennzeichen geht.
Sitzheizungen geben im Alter oft den Geist auf. Darunter liegt ein Satz neuer Carbon-Heizmatten.
Alte Sitzheizungen schmoren öfters mal durch.
Im Fundus der Berliner Autosattlerei liegen Teppiche und -Bezüge für unzählige Klassiker.
Edles Gestühl: Dieser Sitz stammt aus einem BMW 7er E32.
Die neuen Heizmatten werden einfach unter das Polster verlegt.