Oldtimer-Rallye LeJog: Durch Matsch und Modder - DER SPIEGEL
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Oldtimer-Rallye Le Jog Durch Matsch und Modder

Viel Schlamm, kaum Schlaf: Teilnehmer der Oldtimer-Rallye Le Jog gehen auf 2500 Kilometern an ihre Grenzen. Unser Autor pflügte mit einer alten G-Klasse von Cornwall nach Schottland, dirigiert von einer Vollgasveteranin.
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Bei der 24. Auflage von Le Jog durften ausschließlich Autos mit Baujahren 1986 und älter teilnehmen. Dabei waren viele Porsche, BMW und Mercedes sowie jede Menge englische Autos.

Foto: Daimler
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Gefahren wird von Land's End in Cornwall nach John O'Groats an der Nordostspitze Schottlands - eine Strecke, die bei Briten so berühmt ist wie eine Coast-to-Coast-Tour bei den Amerikanern.

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Auf Karten wie dieser werden während der Fahrt die Routen eingetragen - für manche Etappe braucht man bis zu zwei Dutzend davon.

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Die G-Klasse von 1983 ging mit Startnummer 75 von knapp 80 Autos ins Rennen. An Bord: SPIEGEL-ONLINE-Autor Tom Grünweg und Rennprofi Ellen Lohr. Sie kämpften wegen der hohen Startnummer vor allem gegen den Besenwagen.

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Für Matsch und Modder dürfen sich die Oldtimer bei Le Jog nicht zu schade sein.

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Dass die Oldtimer tatsächlich mal auf Asphalt unterwegs sind, ist bei dem Rennen eine Seltenheit. Die meisten Streckenabschnitte sind so genannte B-Roads oder haben gar keine Namen.

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Für die Rallye werden die meisten Autos mit elektronischen Streckenzählern und Stoppuhren ausgestattet.

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Einsame Abschnitte in den Highlands - und ausnahmsweise mal kein Regen.

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Die Teilnahmegebühr für die Rallye liegt je nach Buchungszeitpunkt bei bis zu 3000 Pfund - und oft genug kostet sie auch noch das Auto. Ein Drittel der Teilnehmer bleibt auf der Strecke. Viele davon sind am Ende Schrott.

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Ähnlich wie bei der Mille Miglia in Italien wird bei Le Jog auf Tempo gefahren - nur dass die Strecke doppelt so lang ist und die Straßen viel schlechter sind.

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Entfernungstabellen, Schnitttabellen und Lineale - für die Navigation unerlässlich.

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Der Anfang vom Ende - kurz vor dem Start in Land's End in Cornwall.

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Dunkelheit ist keine Ausrede - bei Le Jog fährt man rund um die Uhr.

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Kartenstudium vor dem Start - das ist die einzige Etappe, bei der man etwas Zeit zum Vorbereiten hat.

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Gefahren wird bei Wind und Wetter - und das ist in England zu dieser Jahreszeit meistens schlecht.

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Ein Mercedes SLC auf dem Weg zur nächsten Zeitkontrolle.

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Im Kampf gegen den Besenwagen läuft die G-Klasse bisweilen zu Höchstleistungen auf - und kratzt sogar mal an 130 km/h.

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Nächtlicher Test auf einem Hindernisparcours

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Während der Fahrer mit dem Auto kämpft, studiert der Sozius die Karte.

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Camel Trophy? Nein, einfach nur eine Nebenstraße in Wales.

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Wo andere nicht einmal mit einem Neuwagen durchfahren würden, geben Le Jog-Routiniers beherzt Vollgas.

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Viel unterschiedlicher könnte das Teilnehmerfeld nicht sein - selbst eine behäbige Heckflosse hat Chancen auf den Gesamtsieg. Dabei ist doch schon Ankommen alles.

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Am Ende der Welt - oder was die Engländer dafür halten. Die G-Klasse nach der Zieleinfahrt in John O'Groats.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?