Olympia 12. Tag Wunderbare Welt der Schwerkraft
Verschluckt und untergegangen: Chancenlos waren die deutschen Wasserballer im Viertelfinale gegen die Russen. Mit 12:5 kassierte das Team von Bundestrainer Hagen Stamm eine ordentliche Packung. Hier wird Marc Politze (r.) von Dimitri Gorshkow besonders zärtlich in die Arme genommen
Wunderbare Welt der Schwerkraft: Bei der Qualifikation vom 3-Meter-Brett zeigt die Chinesin Minxia Wu höchste Akrobatik, auch wenn ihr dabei die Haare zu Berge stehen. Für das Halbfinale qualifizierte sich Wu als Sechste
Kommt ein Ringer geflogen: Die Goldmedaille des Ungarn Istvan Majoros in der 55-Kilogramm-Klasse im griechisch-römischen Stil feiern Kämpfer und Betreuer voller Übermut
Filigranarbeit: Kubas Centerfielder Carlos Tabares streckt sich gewaltig, um im Finale gegen Australien einen Homerun zu verhindern. Am Ende feierte Taberes den verdienten Lohn, denn Kuba holte sich nach einem 6:2-Triumph über die Australier die Goldmedaille
Schwerstarbeit in der Heberhalle: Eigentlich gehört die Heberei für die Gewichtheber zum Alltag, doch was passiert, wenn sich einer der schweren Jungs verletzt und nicht mehr aus eigener Kraft die Bühne verlassen kann? So geschehen beim Norweger Stian Grimseth. Der Schwergewichtler verletzte sich am Oberschenkel und es bedurfte insgesamt zehn Helfer, um den 158-Kilo-Hünen von der Bühne zu wuchten
Zehenschmuck à la Tricolore: Mistral-Goldgewinnerin Faustine Merret aus Frankreich hatte sich besonders herausgeputzt und ihre Zehen in den Nationalfarben dekoriert. Immerhin konnte sie so bei dem Siegessprung ins Wasser von den Fotographen identifiziert werden
Niedergeschlagen am Netz: Trotz aufopferungsvollen Kampfes mussten sich die Volleyballer aus Serbien und Montenegro im Viertelfinale gegen Russland geschlagen geben. Mit 1:3 (29:27, 23:25, 27:25, 28:26) unterlag die Mannschaft von Aleksandr Mitrovic (r.) und Nikola Grabic denkbar knapp
Purzelbäume auf der Holzbahn: Beim Keirin geht es zuweilen ruppig zu. Beim Sprint über 2000 Meter mit maximal neun Fahrern ist Körpereinsatz erlaubt, solange die Hände am Lenker bleiben. Hier setzt sich Rene Wolff (M.) in der zweiten Runde gegen den Griechen Labros Vasilopoulos und Theo Bos aus den Niederlanden durch. Im Finale wurde Wolff allerdings vom Schiedsgericht zurückgepfiffen, weil er einen Konkurrenten abgedrängt hatte
Delphinherde vor Athen: Beim Triathlon-Wettbewerb mussten die Frauen ins offene Meer, zu Zusammenstößen mit Windjammern soll es aber nicht gekommen sein. Am Ende siegte die Österreicherin Kate Allen vor der Australierin Loretta Harrop und Susan Williams aus den USA. Beste Deutsche war Anja Dittmer als Elfte, Joelle Franzmann landete auf Rang 16