Olympia 1972: Die Beinahe-Katastrophe - DER SPIEGEL
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Olympia 1972 Die Beinahe-Katastrophe

Für theoretische Gedankenspiele, wie sie Franz Josef Jung heute anstellt, hatte einer seiner frühen SPD-Vorgänger vor 35 Jahren keine Zeit: Nur Sekunden trennten Georg Leber während der Schlussfeier der Olympischen Spiele in München vom Befehl zum Abschuss einer Passagiermaschine.
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Verheißungsvoller Auftakt: Das Olympische Feuer wird am 26. August im Münchener Stadion entzündet.

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Attentat auf die heiteren Spiele: Ein bewaffneter Polizeibeamter schirmt im Olympischen Dorf in München einen Häuserblock ab. Am 5. September hatten palästinensische Terroristen israelische Athleten als Geiseln genommen.

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Trauerfeier im Olympiastadion: Nach dem Attentat auf die israelische Mannschaft weht die olympische Fahne in München auf Halbmast.

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Die Spiele gingen weiter: IOC-Präsident Avery Brundage bei der gedämpften Schlussfeier im Münchner Olympiastadion am 11. September. Hinter den Kulissen spielte sich wegen eines befürchteten Terroranschlags ein Drama ab.

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"Ich habe nicht immer so viel Glück gehabt": Der damalige Verteidigungsminister Georg Leber (SPD/hier vor einer Ehrengarde der Bundeswehr im Jahr 1977) stand vor der schwierigen Entscheidung, das unbekannte Flugzeug notfalls abschießen zu lassen.

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