Olympia 2008: Fluch oder Segen? - DER SPIEGEL
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Olympia 2008 Fluch oder Segen?

Vertriebene und Visionäre, Ausgebeutete und Ehrgeizige: Ein neuer Bildband portraitiert Gewinner und Verlierer des Olympia-Booms in China - und dokumentiert die krassen Gegensätze zwischen Glitzer-Architektur und Elendsquartieren. Sind die Spiele Fluch oder Segen für das Land?
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Blick durch den Vorhang: Ein Wanderarbeiter schaut durch ein Transparent auf eine Olympia-Baustelle in Peking. Geschätzten fünf Millionen Wanderarbeiter, die den Bau-Boom in Peking erst möglich machten, schufteten unter zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen. Jetzt werden sie aus der Stadt gewiesen.

Foto: Chua Chin Hon
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Viele Altstadtviertel Pekings, die sogenannten Hutongs, fielen dem Modernisierungswahn zum Opfer.

Foto: Chua Chin Hon
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"Niemanden interessieren die historischen Wurzeln unseres Viertels", sagt Hutong-Bewohner Ma Zhengqiang, der aus seinem Haus in Qianmen vertrieben wurde.

Foto: Chua Chin Hon
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Werden die Spiele ein Fluch oder ein Segen für China sein?

Foto: Chua Chin Hon
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Die zweieinhalb Jahre alte Xiu Yue ruht sich auf einem Autositz aus. Zwei Tage, nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, waren sie und ihre Familie aus dem Hutong Qianmen verschwunden.

Foto: Chua Chin Hon
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Harter Drill auf dem Weg zur Medaille: Eine junge chinesische Turnerin überprüft nach einem langen Trainingstag ihr Gewicht. Bei den diesjährigen olympischen Sommerspielen hat China erstmals die Chance, das Medaillen-Ranking anzuführen.

Foto: Chua Chin Hon
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Training an der Shichahai Sportschule in Peking

Foto: Chua Chin Hon
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"One World, One Dream": "Eine Welt, ein Traum" lautet der Slogan der Spiele, den der Fotograf Chua Chin Hon angesichts religiöser Intoleranz und globaler Terrorgefahr schlicht als naiv bezeichnet. Im Hintergrund zu sehen ist das auch "Vogelnest" genannte Pekinger Olympia-Stadion der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron.

Foto: Chua Chin Hon
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Diese Tafel zeigt die verbleibende Zeit bis zum Beginn der Olympischen Spiele an.

Foto: Chua Chin Hon
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Ruhm, der auf Schweiß und Tränen beruht: Einer von rund fünf Millionen Wanderarbeitern ruht sich auf einem Baugerüst aus.

Foto: Chua Chin Hon
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Allein 14 Milliarden Dollar sollen in Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität geflossen sein - die Regierung versprach "Grüne Olympische Spiele" veranstalten zu wollen. Ganze Fabriken wurden umgesiedelt oder vorübergehend stillgelegt, alte Kohleöfen aus dem Verkehr gezogen und Autos von den Straßen verbannt - mit mäßigem Erfolg. Noch immer hängt eine dichte Dunstglocke über Peking.

Foto: Chua Chin Hon
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Reich und arm, neu und alt: Wie in allen chinesischen Metropolen prallen auch in Peking verschiedene Welten aufeinander

Foto: Chua Chin Hon
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Das Laoshan Velodrome: Hightech-Stadion trifft auf Wohnsilo

Foto: Chua Chin Hon
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Das neue Gebäude des staatlichen Fernsehsenders CCTV im Rohbau

Foto: Chua Chin Hon
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?