Olympia 2012: Flaschenwurf auf Usain Bolt - DER SPIEGEL
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Olympia 2012 Flaschenwurf im 100-Meter-Finale

Mit ihr sollte man sich besser nicht anlegen: Edith Bosch verfolgte das olympische 100-Meter-Finale im Stadion - und schlug zu, nachdem ein Betrunkener eine Flasche in Richtung Usain Bolt geworfen hatte. Am Ende ärgerte sich die Medaillengewinnerin im Judo aber über ihren Einsatz.
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Sekunden vor dem Start des 100-Meter-Finales flog eine Flasche auf die Laufbahn im Londoner Olympiastadion.

Foto: Adam Pretty/ Getty Images
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Die Flasche landete nur wenige Meter hinter den Startblöcken, in denen die Läufer um Superstar Usain Bolt (r.) bereits warteten.

Foto: PAUL HANNA/ REUTERS
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Die zufällig in der Nähe sitzende niederländische Judoka Edith Bosch, Bronzemedaillengewinnerin in der Klasse bis 70 Kilogramm, hielt den Werfer bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte fest. Deshalb verpasste die 32-Jährige den Lauf. Und das, obwohl sie eigentlich einen guten Platz ergattert hatte. "Wat een PIEP!!", twitterte sie, offensichtlich verärgert.

Foto: KIM KYUNG-HOON/ REUTERS
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Ein Kampfrichter übergab die Flasche der Polizei.

Foto: CHRIS HELGREN/ REUTERS
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Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen.

Foto: Pool/ Getty Images
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Die Sprinter gaben an, beim Start und während des Rennens von diesem Zwischenfall nicht beeinflusst gewesen zu sein.

Foto: Martin Meissner/ AP
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Bolt, der das Rennen in 9,63 Sekunden gewann, sagte der BBC: "Ich habe nur von anderen nach dem Lauf davon erfahren, davon bemerkt habe ich nichts."

Foto: Diego Azubel / dpa
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"Es war ein bisschen Ablenkung, und ich wusste nicht, was da los war", sagte Bronzemedaillengewinner Justin Gatlin aus den USA. "Aber wenn man in diesen Blocks steht und das ganze Stadion ist still, würde man auch eine Nadel fallen hören."

Foto: Christian Charisius/ dpa
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