Olympia 2018 Zahlreiche Stürze beim Slopestyle
Snowboard, Slopestyle - dieser olympische Wettkampf sollte eigentlich solche Bilder produzieren: spektakuläre Flugeinlagen, coole Tricks, lässige Moves.
Doch der Wettkampf der Frauen bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea war überschattet von zahlreichen Stürzen. Im ersten Durchgang brachten lediglich fünf von 25 Starterinnen ihren Lauf ohne Sturz ins Ziel.
Hier legt sich Yuka Fujimori aus Japan hin. Sie war bei weitem nicht die Einzige.
Auch die Schweizerin Sina Candrian stürzte auf die Piste. Der Grund für die zahlreichen Zwischenfälle: Der Wind war im Phoenix Snow Park zu stark.
Doch anders als die Leiter des Rieselslaloms der Frauen, die das Rennen auf Donnerstag verschoben, entschieden sich die Verantwortlichen beim Slopestyle für einen Start. Der Französin Lucile Lefevre wird das nicht gefallen haben.
Die TV-Kommentatoren bei Eurosport fluchten immer mehr, je länger der Wettbewerb andauerte - und je mehr Frauen stürzten. Auch die Japanerin Asami Hirono erwischte es.
Um den sportlichen Wettkampf ging es fast gar nicht mehr, die Snowboarderinnen versuchten teilweise nur noch, heil ins Ziel zu kommen - und verlegten sich auf Sicherheitsläufe. Carla Somaini aus der Schweiz stürzte trotzdem.
Quer in der Luft: Miyabi Onitsuka aus Japan konnte ebenfalls nicht ohne Sturz ins Ziel fahren.
Enni Rukajarvi aus Finnland kam glimpflich davon.
Auch Mitfavoritin Julia Marino aus den USA stürzte.
Die Britin Aimee Fuller schimpfte auf der Piste und zeigte es auch sonst an: Die Snowboarderin war nicht einverstanden mit den Bedingungen.
Die Goldmedaille sicherte sich die US-Amerikanerin Jamie Anderson vor Laurie Blouin aus Kanada. Die Finnin Rukajarvi holte Bronze.