Olympia Outfits Stylympia
Zu viel Glitzer geht gar nicht: Dieser russische Fan beim olympischen Handball in Rio beweist es wieder einmal.
Aber auch dezent entfaltet Glitzer seine Wirkung. Wenn dazu weniger dezente Federn an passender Stelle eingesetzt werden.
Fans sind ja oft sehr mutig, was Fragen des Styles angeht. Mutig ist gut.
Aber mutig ist nicht immer schön. Macht aber nix.
Hauptsache, die Frisur sitzt. Oder die Tüte.
Oder die Perücke.
Oder der Pferdekopf. Tja.
Schirm auf Kopftuch - nein, das haut nicht hin. Das ist wie Socke in Sandale.
Leggins sind zurück, schon eine ganze Weile. Im Turnen waren sie natürlich nie weg - diese hier sitzt aber ein bisschen zu schlabberig.
So müssen Leggins sitzen.
Huch. Klassisches Gardinenmuster auf dem Turnanzug und am Knöchel - das passt.
Die größte Aufregung verursacht immer noch die Haut. Zumal wenn sie so schön glänzt wie beim Fahnenträger von Tonga bei der Eröffnungsfeier der Spiele.
Ohne Schlappen geht es nicht - und natürlich ist da die gute alte Adilette die beste Wahl. Die Füßlinge mit Querbändchen sind adrett bis albern.
Adrett ist auch dieses Haarbändchen, das US-Star-Turnerin Simone Biles zum Gruppenfinale trug.
Mit dem Blick und dem Kopfschmuck könnte sie auch Disney-Prinzessin sein - Elaine Thompson aus Jamaica beweist Klasse.
Die Olympischen Ringe gibt es in Rio natürlich in jeder erdenklichen Form zu sehen - also auch im Haar. Noch schöner aber...
...ist das Kleeblatt im Fell.
Dressurreiten sieht zwar lustig aus, ist aber kein Spaß. Und dementsprechend streng sind die Outfits. Die Handschuhe sind da fast zu sportlich geraten.
Diese eigentlich als Anglerhüte bekannten Kopfbedeckungen waren bei den Bogenschützen viel zu sehen. Die fallen eher in die Kategorie praktisch. Da helfen auch keine Pins.
Auch diese Kopfbedeckung kann aus modischen Gesichtspunkten nicht überzeugen. Aber was tut man nicht alles für ein paar gute 360-Grad-Bilder.
Sie hat die Haare schön. Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce hat es geschafft, karnevalesk gefärbte Haare elegant aussehen zu lassen - dank eines schlichten Glitzerreifs. Respekt.
Das ist schon fast Kunst. Helm ab, Zhong Tianshi.
Ach, ja, na ja, wenn man sich so komisch verrenken muss, muss man vielleicht auch komische Sachen tragen. Man kann ja nicht immer schön sein.
Da weiß man gar nicht, was man zuerst kritisieren soll: das unentschiedene Blau (hell oder knallig?), den langweiligen Sonnenschutz oder die Sonnenbrille, die aussieht, als wäre sie aufs Gesicht geklebt.
Der Olympische Geist kann schon unter die Haut gehen. Man kann es aber auch übertreiben.
Hohe Socken sind nichts für jeden - Pippi Langstrumpf kann die tragen. Und US-Tennisspielerin Bethanie Mattek-Sands auch.
Er ist der Größte und er hat Stil - Usain Bolts Schuhe sind gülden wie seine Medaillen und sein Selbstvertrauen. Passt.