Brownlee, van Rijsselberge, Feng Zhe Die Goldmedaillengewinner des elften Tages
Alistair Brownlee (Triathlon): Der Brite Alistair Brownlee feierte einen Heimsieg und konnte gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan jubeln, der sich die Bronzemedaille sicherte. Der Weltmeister benötigte für 1500 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen 1:46,25 Stunden. Silber holte der Spanier Javier Gomez. Der Deutsche Jan Frodeno wurde Sechster.
Dorian van Rijsselberge (RS:X-Board, Männer): Der Niederländer stand schon vor dem letzten Lauf als Goldmedaillengewinner fest. Silber holte sich der Brite Nick Dempsey, Bronze ging an den Polen Przemyslaw Miarczynski. Toni Wilhelm wurde Vierter.
Marina Alabau Neira (RS:X-Board, Frauen): Die Spanierin setzte sich vor der Finnin Tuuli Petäjä und Bronzemedaillengewinnerin Zofia Noceti-Klepacka aus Polen durch.
Feng Zhe (Turnen, Barren): Der Chinese siegte mit 15,966 Punkten vor Marcel Nguyen (15,800 Punkte) und Hamilton Sabot aus Frankreich (15,566).
Deng Linlin (Turnen, Schwebebalken): Die 20-jährige Chinesin sicherte sich den Sieg im Schwebebalken-Finale. Zweite wurde die Weltmeisterin Sui Lu, der dritte Platz ging an die US-Amerikanerin Alexandra Raisman.
Zu gut für die deutsche Equipe: Die britischen Dressurreiter um Carl Hester haben die Gold-Serie Deutschlands beendet. Dorothee Schneider, Kristina Sprehe und Helen Langehanenberg gewannen Silber, Bronze ging an die Niederlande.
Erst bunt, dann Gold: Natalia Ischenko und Swetlana Romaschina aus Russland haben sich im Synchronschwimmen erwartungsgemäß den Olympiasieg im Duett mit 197,100 Punkten gesichert. Silber ging an das Duo aus Spanien, das 4,200 Punkte zurücklag. Bronze gewann China.
Ganz stark am Reck: Epke Zonderland aus den Niederlanden zeigte im Turnfinale mit 16,533 Punkten eine herausragende Leistung. Der Lohn war die Goldmedaille vor Fabian Hambüchen (16,400) und dem Chinesen Zou Kai (16,366).
Das Tischtennis-Team Chinas gewann das Gold-Duell gegen Japan. Bronze sicherte sich Singapur.
Alexandra Raisman aus den USA hat sich in der letzten Kunstturn-Entscheidung die Goldmedaille am Boden gesichert. Mit 15,600 Punkte lag sie klar vor Catalina Ponor aus Rumänien (15,200). Bronze sicherte sich die Russin Alija Mustafina (14,900).
Die Britin Laura Trott hat bei der Olympia-Premiere des Omnium-Wettbewerbs Gold gewonnen. Silber und Bronze gingen im Bahnrad-Mehrkampf der Frauen an die Amerikanerin Sarah Hammer und die Australierin Annette Edmondson.
Die Australierin Anna Meares setzte sich im Bahnrad-Sprint nach zwei Läufen gegen Victoria Pendleton aus Großbritannien durch. Guo Shuang aus China gewann Bronze.
Sechstes Gold für den Sir: Chris Hoy gewann im Keirin bereits seine sechste Goldmedaille und ist damit erfolgreichster britischer Olympionike. Silber ging an Maximilan Levy, Bronze an den Neuseeländer Simon van Velthooven und den Niederländer Teun Mulder.
Kim Hyeonwoo (Ringen, griechisch-römisch, Klasse bis 66 Kilogramm): Der Südkoreaner besiegte im Finale den Ungarn Tamas Laurincz. Die Bronzemedaillen gingen an den Georgier Manuchar Zschadaja, der im kleinen Finale Frank Stäbler besiegte, und den Franzosen Steeve Guenot.
Ghasem Rezaei hat das bereits dritte Ringer-Gold für den Iran geholt. Der 26-Jährige setzte sich in der griechisch-römischen Klasse bis 96 Kilogramm gegen Rustam Totrow aus Russland durch. Die beiden Bronzemedaillen erkämpften Europameister Artur Alexanjan aus Armenien und Vizeweltmeister Jimmy Lidberg aus Schweden.
Ilja Sacharow ist mit 555,90 Punkten Olympiasieger vom 3-Meter-Brett. Silber gewann Synchron-Olympiasieger Qin Kai aus China (541,75), auf Platz drei landete He Chong, ebenfalls aus China (524,15).
Gewichtheber-Gold in der Klasse ab 105 Kilogramm ging an den favorisierten iranischen Weltmeister Behdad Salimikordasiabi, der seit seinem ersten internationalen Wettkampf bei den Asienspielen 2009 ungeschlagen ist. Silber sicherte sich sein Landsmann Sajjad Hamlabad vor dem Russen Ruslan Albegow.
Iwan Uchow (Hochsprung): Der Russe übersprang 2,38 Meter und siegte damit vor dem US-Amerikaner Erik Kynard, der 2,33 Meter schaffte. Bronze ging an das mit 2,29 Metern höhengleiche Trio Robert Grabarz (Großbritannien), Mutaz Barshim (Katar) und Jamie Nieto (USA).
Robert Harting (Diskus): 16 Jahre nach dem letzten deutschen Triumph durch Lars Riedel 1996 in Atlanta siegte Harting mit im fünften Versuch erzielten 68,27 Meter. Zweiter wurde Ehsan Hadadi mit 68,18 Metern. Bronze ging mit 68,03 Metern an Gerd Kanter aus Estland.
Sally Pearson (100 Meter Hürden): Die Jahres-Weltbeste aus Australien entschied das Finale in 12,35 Sekunden für sich. Nur knapp geschlagen kam Dawn Harper in 12,37 ins Ziel. Auch Bronze ging an die USA. Kellie Wells lief 12,48 Sekunden.
Taoufik Makhloufi (1500 Meter): Der 24-Jahre alte Algerier wurde für seinen frühen Endspurt belohnt und siegte in 3:34,08 Minuten vor dem US-Amerikaner Leonel Manzano (3:34,79). Bronze ging in 3:35,13 an den Marokkaner Abdalaati Iguider.