Olympische Spiele in London: Pannen im Sicherheitskonzept - DER SPIEGEL
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Olympische Spiele in London Pannen im Sicherheitskonzept

Es war ein peinliches Eingeständnis in letzter Minute: Die private Sicherheitsfirma G4S hat nicht genug Sicherheitskräfte, um das Londoner Olympiagelände zu bewachen. Nun müssen britische Marines einspringen. Auch am Flughafen Heathrow gibt es Probleme.
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Polizisten am Flughafen Heathrow: Sie sollen verdächtige Personen überwachen. Doch offenbar schlüpfen immer mehr mögliche Terroristen unerkannt durch die Grenzkontrollen.

Foto: epa Rain/ picture-alliance/ dpa
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Britische Marines trainieren auf der Themse für ihren Einsatz bei den Olympischen Spielen in London. Schon im vorigen Jahr wurden 13.500 Soldaten zum Olympia-Dienst abkommandiert, nun wird das Kontingent wohl auf 17.000 Mann erhöht - weil die private Sicherheitsfirma G4S überfordert ist.

Foto: Dan Kitwood/ Getty Images
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Die Marines, die teilweise ihren Urlaub für den Sondereinsatz abbrechen müssen, sollen unter anderem Besucher der Olympischen Spiele abtasten und Taschen durchsuchen. Viele empfinden das als erniedrigend.

Foto: GORAN TOMASEVIC/ REUTERS
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Eigentlich sollte G4S die Sicherheitsvorkehrungen organisieren und auch die nötige Anzahl an Einsatzkräften bereitstellen - auf seiner Website preist sich das Unternehmen als "weltweit führend" in seiner Branche. Nun musste die Firma aber einräumen, dass sie das nötige Personal nicht in der verbleibenden Zeit bis zu den Spielen zur Verfügung stellen kann. Insgesamt werden 23.500 Sicherheitskräfte vom 27. Juli bis 12. August im Einsatz sein. Nicht eingerechnet ist dabei die Londoner Polizei, die ebenfalls Sonderschichten schiebt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?