Olympische Spiele in London Pannen im Sicherheitskonzept
Polizisten am Flughafen Heathrow: Sie sollen verdächtige Personen überwachen. Doch offenbar schlüpfen immer mehr mögliche Terroristen unerkannt durch die Grenzkontrollen.
Britische Marines trainieren auf der Themse für ihren Einsatz bei den Olympischen Spielen in London. Schon im vorigen Jahr wurden 13.500 Soldaten zum Olympia-Dienst abkommandiert, nun wird das Kontingent wohl auf 17.000 Mann erhöht - weil die private Sicherheitsfirma G4S überfordert ist.
Die Marines, die teilweise ihren Urlaub für den Sondereinsatz abbrechen müssen, sollen unter anderem Besucher der Olympischen Spiele abtasten und Taschen durchsuchen. Viele empfinden das als erniedrigend.
Eigentlich sollte G4S die Sicherheitsvorkehrungen organisieren und auch die nötige Anzahl an Einsatzkräften bereitstellen - auf seiner Website preist sich das Unternehmen als "weltweit führend" in seiner Branche. Nun musste die Firma aber einräumen, dass sie das nötige Personal nicht in der verbleibenden Zeit bis zu den Spielen zur Verfügung stellen kann. Insgesamt werden 23.500 Sicherheitskräfte vom 27. Juli bis 12. August im Einsatz sein. Nicht eingerechnet ist dabei die Londoner Polizei, die ebenfalls Sonderschichten schiebt.