Olympus Pen E-P5 im Test - DER SPIEGEL
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Kameratest So fotografiert die Olympus Pen E-P5

Wuchtiges Gehäuse, viel glänzendes Metall: Die Olympus E-P5 erinnert an Fotoapparate aus den Siebzigern. Wie die Bildqualität bei der neuen Retro-Kamera ausfällt, zeigt der Test.
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Olympus Pen E-P5: Das Gehäuse der Systemkamera wiegt ohne Objektiv 378 Gramm - mit dem hier verwendeten Objektiv sind es fast 500 Gramm.

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Funktionstasten, Drehrädchen: Die E-P5 hat sehr viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Der Hebel zum Einschalten ist eine clevere Konstruktion, einerseits ist er leicht zu finden und zu bedienen, andererseits wird er in der Tasche nie aus Versehen ausgelöst, wie zum Beispiel ein einfacher Druckknopf.

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Display: Der hoch auflösende (345.666 Pixel) Bildschirm der E-P5 lässt sich vorklappen (wenn man über dem Kopf fotografiert), aber auch...

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...nach oben drehen, um bei Fotos in Bodennähe das Motiv zu wählen.

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Display: Der Bildschirm hat eine hohe Auflösung (345.666 Pixel / 1.037.000 Subpixel) und eignet sich daher gut dafür, beispielsweise die Schärfe von Aufnahmen zu beurteilen – zumindest, wenn kein direktes Sonnenlicht aufs Display fällt.

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Bildqualität: Bei ISO 800 ist kein Bildrauschen zu sehen, auch feine Details bleiben erhalten, zum Beispiel die Oberflächenstruktur der Streichholzköpfe und das Raster des Drucks auf der Schachtel.

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Original und Klon: Durch den vergleichsweise großen Bildsensor erzielt man auch bei kleiner Blende (f/8) - entsprechenden Abstand zum Motiv vorausgesetzt - einen Unschärfeeffekt im Hintergrund (ISO 1600, 1/25 Sekunden).

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Beispielaufnahme ISO 200: Der Signal-Rauschabstand der Olympus Pen ist bei niedriger ISO-Empfindlichkeit sehr gut, feine Details sind klar abgebildet (ISO 200, f/3,1, 1/400 Sekunden).

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ISO-1600-Aufnahme der Olympus Pen: Auch bei dem wesentlich größeren Bildsensor greift die Rauschunterdrückung ein, doch hier bleibt mehr von der Oberflächenstruktur erhalten. Farbrauschen ist auch auf dem weißen Hintergrund nicht zu sehen (f/4, 1/1250 Sekunden).

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Aufnahme mit ISO 3200 der Olympus Pen: Die Oberflächenstruktur löst sich auch bei dem größeren Sensor bei derart hoher Empfindlichkeit auf, aber immerhin sind Farbflächen wie der weiße Hintergrund frei von Rauschen (f/4, 1/2500 Sekunden).

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Signal-Rauschabstand der Olympus Pen E-P5: Je größer der Wert, desto deutlicher ist das Signal und desto geringer ist das störende Rauschen. Bei der Pen E-P5 ist der Signal-Rauschabstand bis ISO 1600 akzeptabel, das reicht auch für Aufnahmen in der Dämmerung. (der vollständige Labortest bei digitalkamera.de ).

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Autofokus-Geschwindigkeit: Die EP-5 fokussiert für eine Kamera mit dieser Sensorfläche zügig. Beim Labortest von digitalkamera.de brauchte sie zum Fokussieren von unendlich auf ein Motiv in zwei Metern Entfernung 0,27 Sekunden. Es gibt fast schneller fokussierende Kameras, sogar mit größeren Sensoren wie die Ricoh GR - diese hat allerdings ein fest verbautes Weitwinkelobjektiv (der vollständige Labortest bei digitalkamera.de ).

Foto: Digitalkamera.de
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?