Smartphone Das OnePlus 2 im Test
OnePlus 2: Auf den ersten Blick und wenn man es nur von oben betrachtet, ist das neue Modell kaum vom Vorgänger zu unterschieden.
Auch die Rückseite wurde ähnlich gestaltet wie beim OnePlus One. Sie besteht aus einem rauen Kunststoff, der sich anfühlt wie weiches Schleifpapier - was durchaus angenehm ist.
Treffen der Generationen: Im direkten Vergleich fällt neben der neuen Position der Kamera vor allem der Metallrahmen auf, der das Gehäuse jetzt stabilisiert.
Die Bildschirme der beiden OnePlus-Smartphones im Vergleich: Ein bisschen mehr Kontrast könnten beide vertragen, das neue Modell liefert einen Hauch intensivere Farben.
Verglichen mit den Oberklassemodellen von Samsung und LG zeigt das OnePlus 2 nur bescheidene 1920 mal 1080 statt 2560 mal 1440 Pixel an. Auf 5,5 Zoll reicht aber auch das für gestochen scharfe Texte.
Nimmt man den Rückendeckel ab, zeigt sich, dass er nur kosmetischen Nutzen hat. Auch ohne Deckel ist die Rückseite komplett geschlossen.
Die Silhouette des Geräts ist nicht sonderlich schlank. Dafür sorgt ein dicker Metallrahmen für Stabilität. Im Bild zu sehen ist auch der sogenannte Alert-Slider, ein Knopf, mit dem man festlegen kann, wie viele Nachrichten angezeigt werden können.
Mit 13-Megapixel-Auflösung, Laser-Autofokus und optischem Bildstabilisator macht die Kamera gute Bilder, die es nicht ganz mit der Oberklasse von Apple und Samsung aufnehmen kann.
Ein echtes Komfortmerkmal ist der in den Home-Button integrierte Fingerabdruckscanner, der das Handy auf Knopfdruck entsperrt. Im Test funktionierte das sehr gut.
Doppeldecker: Zwei Nano-Sim-Karten passen in das OnePlus 2. So kann man beispielsweise bei Auslandsreisen eine Karte eines lokalen Anbieters einschieben und ist trotzdem über seine eigene Nummer erreichbar.
Auf das mit dem OnePlus 2 gelieferte USB-C-Kabel sollte man gut achten. Oder haben Sie ein zweites Kabel dieses Typs zur Hand?