Smartphone mit Pop-up-Kamera Das OnePlus 7 Pro im Test
Das OnePlus 7 Pro: Zum Test stand uns die Topversion mit 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicherplatz zur Verfügung. Sie wird ausschließlich in einem Farbton geliefert, den OnePlus "Nebula Blue" nennt.
Der Bildschirm des OnePlus 7 Pro hat eine Diagonale von 6,67 Zoll und eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixeln.
Eine der Besonderheiten des neuen OnePlus-Smartphones verbirgt sich unter dieser unscheinbaren Abdeckung auf der Oberseite des Gehäuses. Denn das ist der Deckel...
...der ausfahrbaren Frontkamera. OnePlus hat sich für diese Konstruktion entschieden, um den Bildschirm nicht durch eine Aussparung für die Frontkamera, eine sogenannte Notch, unterbrechen zu müssen.
Die neuartige Konstruktion hatte auch zur Folge, dass die Schublade für die SIM-Karten an der Unterseite untergebracht wurde.
Genau wie das Vorgängermodell 6T hat auch das 7 Pro einen in den Bildschirm integrierten Fingerabdrucksensor, der technisch verbessert wurde und sehr gut funktioniert.
Bei der Lieferung klebt auf dem Display eine Schutzfolie. Anders als bei Samsungs Galaxy Fold kann und sollte man die hier abziehen.
Das Display basiert auf Amoled-Technik und ist an den Seiten sanft ins Gehäuse hineingebogen, was dem Gerät einen edlen Look verleiht.
Der Bildschirm selbst ist hervorragend. Eine Besonderheit ist, dass er optional mit einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz läuft, was beispielsweise das Scrollen durch lange Webseiten sehr flüssig erscheinen lässt.
Typisch für die verwendete Amoled-Technik sind die kräftigen Kontraste und das tiefe Schwarz.
Auf der Rückseite baut OnePlus erstmals ein Kamera-Trio ein. Die 48-Megapixel-Hauptkamera wird von einer 16-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einer 8-Megapixel-Teleobjektivkamera ergänzt.
Der technische Aufwand macht sich in meist guten bis sehr guten Schnappschüssen bezahlt, wobei es dem Teleobjektiv manchmal ein wenig an Schärfe fehlt, so wie auf diesem Foto.
Die Ultraweitwinkelkamera eignet sich sehr gut für Landschaftsaufnahmen, ist mit Blende f/2.2 aber nicht besonders lichtstark.
Im direkten Vergleich mit der Ultraweitwinkelaufnahme zeigt dieser vom selben Ort mit dem Teleobjektiv aufgenommene Schnappschuss, wie gut man entfernte Motive damit heranholen kann.