Online-Notizbuch: So sieht Google Keep aus - DER SPIEGEL
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Online-Notizbücher Evernote, Google Keep und OneNote im Vergleich

Kostenlos, schnell, minimalistisch: Googles neues Online-Notizbuch ist nun für alle Nutzer zugänglich. Der Dienst macht Papierzetteln Konkurrenz, nicht aber erfolgreichen Web-Diensten wie Evernote. Denn Google Keep fehlen einige grundlegende Funktionen.
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Google Keep: Der neue Online-Notizdienst sieht elegant und minimalistisch aus, hier eine Übersicht angelegter Notizen im Browser. Die Funktionen sind allerdings überschaubar - man kann Text eingeben, Fotos hochladen (im Firefox nicht mal per Drag & Drop).

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Rezept: Man kann Google Keep im Volltext durchsuchen, aber Schlagworte wie "Rezepte" lassen sich nicht vergeben. Wer also Google Keep wirklich als Archiv nutzen will, sollte in jedes Rezept auch "Rezept" schreiben und diesen Begriff aus allen anderen Notizen löschen (zum Beispiel aus dem Vermerk, dass man beim Arzt ein Rezept abholen muss).

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Tumblr-Ansicht: Man kann alle Notizen in einer Spalte untereinander auflisten - das sieht schön aus, ist aber nicht besonders praktisch.

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Android-App: Auf dem Smartphone kann man neue Notizen als Text, Liste, Sprachmemo oder Fotos anlegen.

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Gelber Hintergrund: Man kann Notizen in sieben von Google vorgegebenen Tönen einfärben. Das sieht nett aus, hilft aber nicht wirklich beim Sortieren der Notizen weiter, denn es lassen sich nicht alle Notizen einer bestimmten Farbkategorie anzeigen.

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Liste: Bei Google Keep lassen sich To-do-Listen anlegen, zum Beispiel für einen Einkaufszettel. Allerdings kann man bei Google Keep Notizen nicht mit anderen teilen - diese Einkaufslisten sind also nur etwas für Singles.

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Evernote: Das von großen Konzernen unabhängige Online-Notizbuch bietet weit mehr Funktionen als Google Keep, so lassen sich Notizen verschlagworten oder in verschiedenen Notizbüchern speichern. Evernote bietet viele Systeme Offline-Apps, für Linux existieren zahlreiche von Drittanbietern entwickelte Clients.

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Texterkennung: Evernote erkennt in Fotos Text, so kann man zum Beispiel unter Weinetiketten im Notizbuch nach Rioja suchen.

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Zoho Notizen: Selbst das minimalistische Notizbuch des Online-Dienstes Zoho bietet eine Export- und Schlagwortfunktion, die Google Keep fehlt.

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OneNote: Microsofts kostenloser Webdienst lässt sich per Browser bedienen und wird mit Apps für viele System synchronisiert, ähnlich wie Evernote. OneNote-Apps gibt es für Android, iOS, Windwos Phone und Symbian.

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OneNote-Funktionen: Das Microsoft-Notizbuch bietet umfangreiche Möglichkeiten zum Verschlagworten und Gestalten von Text.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?