Online-Speicherdienst Mega - DER SPIEGEL
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Online-Speicherdienst So sieht Mega aus

Am Sonntag ist es soweit: In Neuseeland stellt Kim Dotcom den Megaupload-Nachfolger Mega vor. Seinen neuen Online-Speicherdienst will der Internet-Unternehmer gegen Piraterie-Vorwürfe absichern, alle Daten narrensicher verschlüsseln. Wir haben den Dienst vorab ausprobiert.
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Die Männer hinter Mega: Auf der neuen Webseite präsentieren sich die Macher des Angebots nur als Scherenschnitte. Zumindest einer davon, Kim Dotcom (links), ist unschwer an seiner Statur und dem typischen Cardigan zu erkennen.

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Mega: Der Nachfolger von Megaupload wird unter der Bezeichnung "The Privacy Company" (zu deutsch etwa: "Die Firma für Privatsphäre ") beworben, weil alle Daten und auch die Dateioperationen verschlüsselt durchgeführt werden.

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Modernes Webdesign: Die Webseite des neuen Online-Speicherdiensts ist hochprofessionell und zugleich sehr reduziert gestaltet. Hier ist nichts zu sehen, was den Anwender ablenken könnte, zumindest in der Betaversion. Bleibt abzuwarten, wie sich das ändert, wenn die Seite für die Allgemeinheit freigeschaltet wird. Dann soll mit Anzeigen Geld verdient werden.

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Registrierung: Viele Daten verlangt das neue Speicherportal nicht von seinen Nutzern, es weist aber ausdrücklich darauf hin, dass diese gespeichert werden.

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Cloud-Speicher: Die Benutzeroberfläche von Mega erinnert entfernt an den Windows Explorer. Alle Dateioperationen lassen sich mit der Maus per Drag & Drop ausführen.

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Verwenden Sie Chrome: Wer Mega mit einem Browser wie Safari oder Firefox ansteuert, bekommt diese Warnmeldung zu sehen. Vorzugsweise solle man Googles Chrome verwenden, heißt es im Mega-Blog, dieser sei "der bei weitem führende Browser".

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Nicht mit allen Browsern funktioniert Mega so, wie es soll. Manchen, so wie etwa Internet Explorer 9, Safari, Opera und Mozilla, fehlen bestimmte Eigenschaften, die zur vollen Nutzung des Portals nötig sind. Mit Internet Explorer 10 geht es schon recht gut, empfohlen wird aber Chrome. Doch auch bei diesem muss man, aus Sicherheitsgründen, immer mal wieder nach mehreren Downloads bestätigen, dass beabsichtigt ist, was man da tut.

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Link-Generator: Links zu Dateien kann man sich bei Mega maßgeschneidert, zum Kopieren und Einsetzen, anlegen lassen.

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Nur für Freunde: Gibt man den Link zu einer bei Mega gespeicherten Datei getrennt vom Schlüssel weiter, kann nur, wer auch den Schlüssel zugeschickt bekommen hat, die Daten herunterladen.

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Download leicht gemacht: Wer einen Downloadlink inklusive Dechiffrierschlüssel erzeugen lässt, macht es dem Empfänger besonders leicht, die dahinter verborgene Dateien herunterzuladen.

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Private Datenmails: Nutzern, die ebenfalls bei Mega registriert sind, kann man Dateien auch direkt schicken.

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Preisgestaltung: Wie zuvor Megaupload lässt sich auch Mega kostenlos nutzen. Doch wer mehr Platz oder mehr Geschwindigkeit möchte, wird zur Kasse gebeten.

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Mega-Hilfesystem: Offenbar hat man sich einige Mühe gegeben, eventuell auftauchende Fragen im Vorfeld mit Hilfe einer FAQ-Liste zu beantworten. Allerdings fallen nicht alle Antworten zufriedenstellend aus. Wie etwa jene auf die Frage, weshalb Mega in Neuseeland angesiedelt ist.

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Meldung einer Urheberrechtsverletzung: Vom ersten Tag an können Urheberrechtseigentümer bei Mega gespeicherte Dateien, die ihre Rechte verletzen, online melden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?