Opdenhövels Countdown - DER SPIEGEL
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Neue ARD-Show Bälle, Buchstaben, Blödsinn

ARD-Mann Matthias Opdenhövel wird seinem Ruf als Allzweckwaffe gerecht. Er moderiert seine neue Spielshow mindestens so souverän wie die "Sportschau". Bei "Opdenhövels Countdown" lässt er Kandidaten Glühbirnen einschrauben oder Bälle auf Buchstaben werfen - und macht dabei einfach Spaß.
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Matthias Opdenhövel ist der Morator einer neuen Spielshow im Ersten. Das Motto: "Vier Kandidaten - ein Gegner: die Zeit!".

Foto: WDR
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In "Opdenhövels Countdown" gehen vier Kandidaten ins Rennen. Zu gewinnen sind 100.000 Euro.

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Matthias Opdenhövel (Mitte) mit Kandidaten zum Auftakt der Sendung: ein Student (Management) und eine Studentin (Weinbau), eine hauptberufliche Mutter und ein Harley fahrender Feuerwehrmann - ganz normale Leute also.

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Während der Show warfen die Kandidaten in 90 Minuten Bälle auf Buchstaben, tarierten Autos auf Waagen aus, stellten Dominosteine auf, errierten Städte anhand ihrer Silhouetten, schraubten Glühbirnen ein und trieben allerhand anderen Blödsinn.

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Opdenhövel glitt nie ins Zotige ab und zeigte Häme selbst dort nicht, wo sie sich anbot. Zu seinen Gästen suchte und fand er schnell den passenden Draht, wusste, wen er milde bespötteln durfte und wer ein wenig Aufmunterung gebrauchen konnte - und vor allem, dass er hier nicht die Hauptrolle spielte, sondern die Kandidaten.

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Je mehr die zeitlich leicht überzogene Sendung mit ihren schlecht vorbereiteten Spielen aus dem Ruder zu laufen drohte, umso ruhiger und vergnügter wurde Opdenhövel, umso sympathischer wurden einem auch die Kandidaten. Ob Markus Lanz das bei "Wetten, dass ..?" auch wieder so hinbekommt?

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"Hat Spaß gemacht", meinte Opdenhövel denn auch abschließend - und wirkte dabei, als habe ihm das jetzt wirklich Spaß gemacht.

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Opdenhövel ist seit knapp einem Jahr bei der ARD und gilt als die neue "Allzweckwaffe".

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Bei Pro7 wurde Opdenhövel einem breiten Publikum bekannt: Er moderierte die Sendung "Schlag den Raab". In dieser Folge wurde Stefan Raab (rechts) von Gene Allen (links) herausgefordert. Die Entscheidung fiel im letzten Spiel und endete mit 64:56 Punkten zugunsten von Raab.

Foto: Jörg Carstensen/ picture-alliance/ dpa
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Den Sprung gen ARD schafft Opdenhövel mit der Moderation der Sendung "Unser Song für Deutschland", in der 2011 das Lied für die deutsche ESC-Teilnehmerin Lena Meyer-Landrut gesucht wurde.

Foto: Ralf Juergens/ Getty Images
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Im Mai 2011 moderiert Opdenhövel die Grand-Prix-Party auf dem Spielbudenplatz in Hamburg. Neben ihm auf der Bühne steht die deutsche Jury des Eurovision Song Contests: Bayern-3-Musikchef Edi van Beek, Sängerin Ina Müller, Sängerin Eva Briegel, Sängerin Alina Süggeler und Echo-Produzent Gerd Gebhardt (v.l.n.r.).

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
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Damals war er noch Moderator bei dem Pay-TV-Sender Arena: Opdenhövel (links) interviewt im Mai 2007 den damaligen Stuttgart-Trainer Armin Veh in Bochum. Seit Juli 2011 ist er Moderator der ARD-"Sportschau".

Foto: Oliver Berg/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?