Autogramm Opel Ampera E Mission Possible
Das neue Elektroauto neue Opel Ampera E ist ein ansehnlicher und vor allem praktischer Minivan, der vom baugleichen Chevrolet Bolt abgeleitet ist.
So sieht es aus im Inneren des Ampera E. Die Einrichtung ist schlicht, die Oberflächen wirken teilweise billig. Der zentrale Touchscreen auf der Armaturentafel jedoch ist sehr groß und lässt sich nahezu frei konfigurieren.
Das 4,16 Meter lange Auto verfügt über ein ordentliches Platzangebot.
Das Interieurdesign wirkt modern und ansprechend, ist allerdings längst nicht so exzentrisch und betont andersartig wie beispielsweise im Elektro-Konkurrenzmodell BMW i3.
Man kann sich die Akku-Ladestandsanzeige auch großformatig auf dem zentralen Monitor anzeigen lassen. Hier sieht man beispielsweise, dass der 60-kWh-Stromspeicher noch fast vollständig gefüllt ist.
Gebaut wird der Opel Ampera E gemeinsam mit dem Chevrolet Bolt in den USA, und zwar im General-Motors-Werk in Orion im US-Bundesstaat Michigan.
Auf dieser Darstellung ist die Elektro-Antriebstechnik des Autos zu erkennen. Im Unterboden des Autos ist der insgesamt 430 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku untergebracht.
Der Ladeanschluss befindet sich vorne links oberhalb des Radhauses. Wer das Auto an einer Schnellladesäule ankoppelt, kann binnen 30 Minuten elektrische Energie für rund 150 Kilometer Fahrt nachfassen.
So sieht es im Motorraum des Ampera E aus. Die Elektromaschine leistet 150 kW, also 204 PS und sie entwickelt ein maximales Drehmoment von 360 Nm.
Ähnlich wie das gesamte Auto sieht auch die Heckpartie schlüssig und harmonisch aus. Das Heckfenster jedoch könnte größer sein - das würde auch die Sicht nach hinten verbessern.
Extrem dünne Sitzlehnen schaffen zusätzlich Platz im Innenraum. Der Blick in den Fond zeigt, dass auch für die Passagiere in der zweiten Reihe ausreichend Platz vorhanden ist.
Mit dem Ampera E soll sie also beginnen, die alltagstaugliche E-Mobilität. Wobei der Preis des Autos - vermutlich wird es in Deutschland rund 40.000 Euro kosten - natürlich noch längst nicht da ist, wo er sein müsste, um für große Käuferschichten wirklich attraktiv zu sein.