Opel Commodore B GS/E Rakete aus Rüsselsheim
Zierlich und dennoch sportlich: Der Opel Commodore B wurde von 1972 bis 1977 gebaut, vom Coupé rund 42.000 Stück.
Breite Nase: Der breite Buckel der Motorhaube gibt dem Commodore ein richtiges Gesicht. Die Wölbung war übrigens eine Notlösung der Techniker, um seinerzeit das größere Aggregat unterzubringen.
In 10,5 Sekunden von 0 auf 100: Der starke 180 PS starke Sechszylinder-Motor sorgte für tolle Sprints beim Überholen. Er verfügt bereits über die elektronische Einspritzung D-Jetronic. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h war er der seinerzeit schnellste Opel.
Mehr Licht: Eine Servolenkung gehörte zur Serienausstattung, die Nebelscheinwerfer und eine Scheinwerferreinigungsanlage hingegen nicht.
Glänzend: In den siebziger Jahren war die Motorhaube ursprünglich matt lackiert, damit sie den Fahrer nicht so blendete. Der hatte sie nämlich immer im Blick.
Im Innenraum geht es bürgerlich zu: Rustikale Holzblenden um die runden Anzeigegeräte, plüschig weich die Velourssitze. Im Kofferraum gab es viel Platz für Urlaubsgepäck.
Schwarze Blende: Die Zierleisten sitzen zwischen der Heckleuchte und dem Kennzeichen und sind in der Rückansicht ein klares Erkennungsmerkmal. Insgesamt ist der Chromschmuck üppig, wie...
...aus diesem Blickwinkel gut zu sehen ist: Verchromte Türgriffe, der Tankdeckel und auch die Zierleisten unten glänzen und bereiten Alex Boehm Freude.
Stabile Lage: Das Fahrwerk läßt sich auch in der Kurve gut beherrschen. Gegen heutige Klötze wirkt der Wagen regelrecht zierlich.
Tour ins Grüne: Es muss ja nicht immer die Überholspur sein, der Genießer rollt auch gern entspannt Richtung Sonnenuntergang.