Opel Corsa Weniger Gewicht, mehr Auto
Der Corsa fährt in der sechsten Generation deutlich besser - weil man tiefer sitzt und zwei Zentner weniger Auto mit sich herumschleppt.
Mit getarnten Prototypen waren die Opelaner auf abgelegenen Landstraßen unterwegs, um dem Fahrwerk des Corsa den letzten Schliff zu geben. Das soll den Unterschied zu den französischen Schwestermodellen machen.
Der Chef von Opels "Corsa-Gang": Projektleiter Thomas Wanke
Mit fast 14 Millionen Autos in fünf Generationen ist der seit 1982 gebaute Corsa eines der wichtigsten Modelle von Opel. Entsprechend hoch ist der Druck auf die Entwickler.
Fahrdynamik soll eines der wichtigen Unterscheidungsmerkmale zu den Modellen der Konzernmutter PSA sein.
Innen wirkt der Corsa vergleichsweise konventionell. Aber immerhin ist das Navi-Display größer geworden und nach oben gerückt. Und auf Wunsch gibt es digitale Instrumente.
Das Format des Corsa ist kaum verändert. Aber dank des größeren Radstandes bietet der 4,06 Meter lange Fünftürer etwas mehr Platz im Innenraum und fasst 20 Liter mehr Gepäck.
Die Motoren stammen alle aus Frankreich. Es gibt einen 1,2-Liter-Benziner mit 75, 100 oder 130 PS und einen 100-PS-Diesel.
Opel legt Wert darauf, dass der Corsa überwiegend in Rüsselsheim entwickelt wurde.
Star der Modellpalette wird der erste Stromer dieser neuen Opel-Ära - mit 50 kWh Batteriekapazität und 330 Kilometer Reichweite.
Weil Opel den Adam gestrichen hat, muss der Corsa auch die Lifestyle-Fraktion bedienen und kommt deshalb zum Beispiel mit einer Zweifarblackierung.
Vor allem das Heck sieht sportlicher und knackiger aus als bisher - auch weil das Dach fünf Zentimeter tiefer liegt.
Highlight des Corsa sind die LED-Matrixscheinwerfer. Die bietet in dieser Klasse sonst keiner.