Opposition in Thailand: Blutiger Protest - DER SPIEGEL
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Opposition in Thailand Blutiger Protest

Tausende Demonstranten haben in Thailand ihr Blut für eine symbolische Aktion gespendet: Ihre Anführer kippten hunderte Liter davon vor die Türen des Regierungssitzes. Premier Abhisit sollte durch die roten Lachen waten müssen, um in sein Büro zu kommen. Doch dazu kam es nicht.
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Drastische Symbolik: Ein Regierungsgegner trägt bei einer Kundgebung in Bangkok eine Flasche voller Blut durch die Straßen. Die Anführer der oppositionellen Rothemden hatten ihre Anhänger zur Blutabgabe aufgerufen. Damit sollten sie zeigen, dass sie bereit sind, ihr Blut für die Demokratie zu geben.

Foto: Udo Weitz/ dpa
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Tausende Demonstranten folgten dem Aufruf und reihten sich in Hunderte Meter lange Schlangen ein. Krankenschwestern setzten die Nadeln und spritzen das Blut anschließend in große Container. 10.000 Menschen sollen zur Ader gelassen worden sein.

Foto: Udo Weitz/ dpa
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Vor den sechs Eingängen des Regierungssitzes schütteten die Anführer der Proteste rund 50 Container mit insgesamt 275 Litern Blut aus. Arbeiter eilten mit Desinfektionsmitteln herbei, um die Blutlachen zu beseitigen.

Foto: Narong Sangnak/ dpa
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Symbolisches Blutvergießen: Die Anhänger des 2006 gestürzten Regierungschefs Thaksin Shinawatra verlangen den Rücktritt von Regierungschef Abhisit Vejjajiva und Neuwahlen. Die Regierungsgegner wollten, dass Premier Abhisit auf dem Weg in sein Büro durch Blut waten muss.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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Ein Demonstrant betete vor einem Container mit Blut, bevor er ihn vor dem Regierungssitz in Bangkok auskippte. Mehr als 40.000 Polizisten und Soldaten waren in der thailändischen Hauptstadt im Einsatz, um die Proteste zu kontrollieren.

Foto: NICOLAS ASFOURI/ AFP
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In ihren für die Opposition typischen roten Hemden versammelten sich die Demonstranten vor dem Regierungsgebäude. Dieses wurde von Polizisten und Soldaten schwer bewacht. Regierungschef Abhisit hatte sein Büro allerdings an einen Armeestützpunkt verlegt, um sich von den Demonstranten nicht umzingeln zu lassen.

Foto: Wason Wanichakorn/ AP
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